11. März 2019, 21:32 Uhr

Karbener SPD setzt sich für Zusammenhalt in Europa ein

11. März 2019, 21:32 Uhr

. Die Karbener SPD hatte kürzlich Natalie Pawlik zu ihrem traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch ins Anglerheim Klein-Karben eingeladen. Pawlik sind Europathemen nicht fremd, sie ist die Ersatzkandidatin des hessischen Europaabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Udo Bullmann, heißt es in einer Mitteilung der Sozialdemokraten.

Pawlik erklärte, dass man beim Brexit im Vorfeld die Probleme hätte aufzeigen müssen und nicht einfachen antieuropäischen Parolen hätte folgen sollen. Bei der Klimapolitik zeige sich, dass solchen Herausforderungen mit nationalen Konzepten nicht mehr beizukommen sei. Die Schülerproteste zugunsten einer verantwortlichen Klimapolitik seien für Pawlik ein richtiges Zeichen. Sie forderte, lokale Städtepartnerschaften zu pflegen, diese These sei mit Beifall belohnt worden. »Europa steht für eine lange friedliche Entwicklung«, schreibt die SPD. Da Amerika und auch Russland aus dem INF-Vertrag herauswollen, müsse sich ein starkes Europa für Rüstungsbegrenzungen engagieren und auch außenpolitisch als Europa auftreten. Europa müsse ein soziales Europa sein. »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort, kein Lohndumping, gute Arbeit und Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in einigen Ländern«, fordert die SPD.

Informationen zur lokalen Karbener Politik gab es von SPD-Fraktionsvorsitzendem Thomas Görlich. Vizeparteivorsitzende Nora Zado sei just am politischen Aschermittwoch erkrankt und habe deshalb nicht teilnehmen können, heißt es in der Mitteilung der Partei.

Görlich kritisierte die zu geringe Kontrolle der Wohnungsbaumaßnahmen Am Park und an der Waldhohl und die immer noch fehlende Stadtplanung. Die werde bald nicht mehr nötig sein, da dann schon alles zugebaut sei. Dass die Kläranlage das alles verkrafte, erweise sich als Segen; früher sei die SPD wegen deren »Überdimensionierung« geprügelt worden. »Auch in der Opposition lässt sich etwas erreichen«, sagte Görlich. Ein Beispiel sei der durchgesetzte freie Schwimmbadeintritt für Kinder unter fünf Jahren. Das sei ein wichtiger Beitrag zum Schwimmenlernen. Die nun erfolgte Anhebung der Gewerbesteuer in Karben auf den hessischen Durchschnittswert, habe seine Partei schon lange gefordert. Bei der Grundsteuer sei es gelungen, diese Erhöhung zu befristen. (Foto: pv)

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