05. November 2019, 20:01 Uhr

Karbener CDU besucht Rotes Kreuz

05. November 2019, 20:01 Uhr
CDU-Kommunalpolitiker schauen sich den Stützpunkt des DRK Karben an. (Foto: pv)

Wie funktioniert der Hausnotruf? Wie werden die Blutspendetermine in Karben organisiert? All diese Themen haben die Aktiven des Karbener Roten Kreuzes kürzlich ihren Besuchern des CDU-Stadtverbandes mit Mitgliedern des Magistrats, der Ortsbeiräte, sowie Bürgermeister Guido Rahn und Fraktionschef Mario Beck erklärt, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU. CDU-vor-Ort heißt das Besuchsprogramm der Partei, das diesmal Reinhard Wortmann organisiert hatte.

DRK-Vorsitzender Marco Wieja, Anika Führer, Leiterin des Jugendrotkreuz, und Vize-Vorsitzende Liane Kötter stellten die Schwerpunkte der ehrenamtlichen Arbeit vor. Diese seien in Karben: Sanitätsdienst, Blutspende, Katastrophenschutz und Unterstützung der Feuerwehr Karben bei großen Einsätzen. »Müssen sich die Einsatzkräfte/Sanitätshelfer weiterbilden?«, wollte Werner Gold wissen. »Es werden mindestens 18 Stunden alle zwei Jahre von jeder Person gefordert, so ist man für die Einsätze gut gerüstet. Es werden aber keine Erste-Hilfe-Kurse für Externe seitens der Ehrenamtlichen in Karben angeboten«, erklärte Führer. »Diese kann aber jeder bei unserem Kreisverband in Friedberg absolvieren.« Gerd Hermanns erkundigte sich, wie Katastropheneinsätze organisiert werden. »Grundsätzlich beginnt es mit der Alarmierung durch die Leitstelle Wetterau. Danach organisieren sich die Organisationen selbst. Hierfür gibt es spezielle Führungskräfte. Zu unseren Aufgaben im Katastrophenschutz gehören Evakuierung und Betreuung, der Aufbau einer Infrastruktur oder die psychologische Betreuung der Betroffenen. Hierfür haben die Züge Material vom Land Hessen verladen«, erklärte Wieja.

Derzeit hat das Karbener Rote Kreuz eine Jugendgruppe, zu der 16 Aktive im Alter von neun bis 18 Jahren gehören. Treffen seien jeden Samstag von 11 bis 13 Uhr, erklärte Anika Führer. Die Kommunalpolitiker erkundigen sich, wie die DRK-Helfer mit der beengten Ein- und Ausfahrt zur Rathausstraße hin klar kommen. Das sei vor allem abends während des Berufsverkehrs problematisch. Allerdings wüssten die Helfer die zentrale Lage ihres Standorts zu schätzen. Die sei genau die richtige, um alle Stadtteile zu erreichen. Beim Rundgang sei den Gästen die beengte Lage innerhalb des Standorts aufgefallen. In der Halle und im Freien stehen Geschirrspülwagen, Katastrophenschutzfahrzeug und Mannschaftswagen.

Mario Beck zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Roten Kreuzes. »Ich wünsche Ihnen, dass Sie Unterstützung und Anerkennung auch durch die Öffentlichkeit erfahren.«

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