Bad Vilbel & Karben

Geldregen für die Festspiele

Ohne Sponsoren kommen die Burgfestspiele nicht aus. Wenngleich die Zahl von über 100 000 Zuschauern, die Eintritt zahlen, viel Geld in die Kassen spült. Doch der Betrieb ist aufwendig, das Programm wurde nach und nach ausgeweitet.
14. Mai 2017, 20:21 Uhr
Holger Pegelow
Scheckübergabe im Beisein von Regiseurin und Schauspielern. Dr. Ute Pantke übergibt den Scheck an Intendant Claus-Günther Kunzmann (3. v.r.) und Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (2. v. r.). 	(Foto: Pegelow)
Scheckübergabe im Beisein von Regiseurin und Schauspielern. Dr. Ute Pantke übergibt den Scheck an Intendant Claus-Günther Kunzmann (3. v.r.) und Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (2. v. r.). (Foto: Pegelow)

Ohne Sponsoren kommen die Burgfestspiele nicht aus. Wenngleich die Zahl von über 100 000 Zuschauern, die Eintritt zahlen, viel Geld in die Kassen spült. Doch der Betrieb ist aufwendig, das Programm wurde nach und nach ausgeweitet.

Einer der festen Sponsoren dieses sommerlichen Vergnügens in der Wasserburg ist das Pharmaunternehmen Stada, das seinen Sitz in Dortelweil hat. Jahr für Jahr bringt ein Vertreter oder eine Vertreterin des Unternehmens einen entsprechenden Scheck mit.

So war es auch in diesem Jahr. Und deshalb konnte man bei den Verantwortlichen, Intendant Claus-Günther Kunzmann und Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, auch strahlende Gesichter sehen. Man traf sich im Kurhaus, wo zurzeit die Proben für Goldonis Komödie »Ein Diener zweier Herren« läuft. Bürgermeister Stöhr begrüßte Dr. Ute Pantke von Stada sehr herzlich. Er freue sich, dass Stada sich zur heimischen Kultur bekenne und zu diesem Standort. Die Unternehmens-Vertreterin, die bereits im Vorjahr einen »dicken« Scheck mitgebracht hatte, konnte abermals mit diesem Betrag aufwarten. Auf 30 000 Euro hatte das Unternehmen während der 30. Spielzeit 2016 seine Zuwendung aufgestockt, ein Betrag, der in diesem Jahr aufrecht erhalten wurde. Darüber herrschte bei allen Verantwortlichen angesichts der Turbulenzen, die das Unternehmen durchmacht, große Freude und Erleichterung. »Wir sind zwar in einem Wandlungsprozess, aber wir setzen vor Ort auf Kontinuität«, sagte Pantke an Kunzmann und Stöhr gewandt. »Bad Vilbel und Stada gehören zusammen.« Die Stada-Vertreterin hob auch die steigenden Besucherzahlen hervor. Darin zeige sich der Erfolg dieser Festspiele.

Und Intendant Kunzmann lobte, mit Stada habe es »immer eine gute Zusammenarbeit gegeben«. Und weil die Freude so groß war, schritt man gemeinsam mit Regisseurin Adelheid Müther, Bühnenbildnerin Mari-Therese Cramer und den Schauspielern Volker Weidlich, Steffen Weixler und Jenny Klippel zur Scheckübergabe. Ute Pantke unterzeichnete den symbolischen Riesenscheck auf der Probenbühne im Kurhaus.

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