Bad Vilbel & Karben

Gebet für den Frieden

Pfarrer Charbel Imghimiz von der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Massenheim erzählte am vergangenen Sonntag auf dem Niddaplatz eindrücklich von der bedrückenden Situation der Menschen im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei. Er machte auf die verzweifelte Lage von Kindern, Frauen und alten Menschen aufmerksam, die in den kriegerischen Konflikten immer diejenigen sind, die am meisten leiden. »Lasst uns hoffen, dass endlich verstanden wird, dass ein kleiner Tropfen Blut viel mehr wert ist als alles Erdöl, dass sich im gesamten Nahen Osten befindet«, sagte Imghimiz.
04. November 2019, 20:13 Uhr
Pfarrer aus verschiedenen Gemeinden beteiligen sich am Friedensgebet auf dem Niddaplatz. 	(Foto: pv)
Pfarrer aus verschiedenen Gemeinden beteiligen sich am Friedensgebet auf dem Niddaplatz. (Foto: pv)

Pfarrer Charbel Imghimiz von der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Massenheim erzählte am vergangenen Sonntag auf dem Niddaplatz eindrücklich von der bedrückenden Situation der Menschen im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei. Er machte auf die verzweifelte Lage von Kindern, Frauen und alten Menschen aufmerksam, die in den kriegerischen Konflikten immer diejenigen sind, die am meisten leiden. »Lasst uns hoffen, dass endlich verstanden wird, dass ein kleiner Tropfen Blut viel mehr wert ist als alles Erdöl, dass sich im gesamten Nahen Osten befindet«, sagte Imghimiz.

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Wetterau (ACK) hatte eingeladen, mit einem Friedensgebet auf dem Niddaplatz Solidarität und Fürbitte auszudrücken: Durch Gebete, Texte und Musik wurden die Sorgen, Ängste und Bitten formuliert. Kerzen wurden auf das eigens gestaltete Friedenssymbol gestellt.

Neben Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (CDU) waren am Friedensgebet der evangelische Dekan Volkhard Guth und Pfarrer Kornelius Weiß von der Stadtmission Butzbach beteiligt. Die katholische Kirche wurde von Patrizia Phillip und Simone Mehr vertreten. »Wir wünschen uns Frieden und Freiheit für die Menschen in Nordsyrien«, sagte Pfarrer Dr. Peter Noss vom evangelischen Dekanat, der das Gebet für die ACK organisiert hatte. Ulrike Mey und Irina Vöge, Pfarrerinnen aus Bad Vilbel und Massenheim, hatten spontan ihre Teilnahme zugesagt und lasen aus dem Friedenstext der Bergpredigt, Manuel Burklin steuerte ein eigens komponiertes Friedenslied bei. Der Posaunenchor der Heilig-Geist-Gemeinde unter Leitung von Marion Oster begleitete die Lieder.

Pfarrer Joseph Halabi aus dem Libanon formulierte seine Bitten für Frieden in der gesamten Region.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/badvilbelkarben/Bad-Vilbel-Karben-Gebet-fuer-den-Frieden;art469,641455

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