21. März 2019, 19:57 Uhr

Förderbescheid erhalten

21. März 2019, 19:57 Uhr
Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch übergibt den Förderbescheid des Landes vor dem Rohbau der neuen Kita in Burg Gräfenrode an Karbens Ersten Stadtrat Friedrich Schwaab. (Foto: pv)

1,5 Millionen Euro investiert die Stadt Karben in den Neubau der Kindertagesstätte in Burg Gräfenrode und 250 000 Euro in ein Nebengebäude der Einrichtung »Am Breul« in Klein-Karben. Dafür hat nun Erster Stadtrat Friedrich Schwaab aus den Händen von der Ersten Kreisbeigeordneten des Wetteraukreises, Stephanie Becker-Bösch, eine Förderbescheid des Landes Hessen über insgesamt 480 000 Euro entgegengenommen.

In Burg Gräfenrode wurden die Jungen und Mädchen in der Kindertagesstätte unter der Obhut der evangelischen Kirchengemeinde in der Oberburg betreut. Aus Sicherheitsgründen musste dort der Betrieb der Kita jedoch eingestellt werden. Eine Zwischenlösung wurde in den Räumen der Bücherei gefunden (diese Zeitung berichtete).

Schwaab lobt Handwerker

Die Stadt entschied sich schließlich für einen Neubau der Kita. Darin werden Räume für eine Regelgruppe (Kinder über drei Jahre), eine altersgemischte Gruppe ab zwei Jahren sowie eine Gruppe für kleinere Kinder (U3 ab einem Jahr) entstehen.

Dafür gibt es eine Förderung des Landes Hessen in Höhe von 320 000 Euro. Zurzeit finden die Arbeiten für die Elektrik und die Dachabdichtung statt. Erster Stadtrat Friedrich Schwaab und Harald Kirch, Technischer Leiter des Eigenbetriebes Kommunales Immobilienmanagement Karben (KIM), unter dessen Federführung das Gebäude entsteht, loben die Arbeiten und Zuverlässigkeit der Handwerker. »Selbst bei diesen widrigen Wetterverhältnissen mit Regen und Sturm halten die Handwerker durch und führen die Dacharbeiten aus«, sagte Schwaab anlässlich der Übergabe des Förderbescheides durch die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch.

Ein besonderes Angebot für Kinder entsteht an der Kita »Am Breul« in Klein-Karben. Dort wird für die bereits bestehende sogenannte »Feld- und Wiesengruppe« ein Außengebäude errichtet und voraussichtlich im Mai bezugsfertig sein. Hierfür gab es eine Förderung von 160 000 Euro.

Für die 20 Kinder steht in erster Linie die Natur als Spiel- und Erlebnisraum als das natürlichste Umfeld für die kindliche Entwicklung zur Verfügung. Täglich sind die Kinder vormittags in den Wiesen und Feldern der Niddaaue unterwegs. Wetterfest gekleidet, das Frühstück im Rucksack, erleben sie die Pflanzen und Tiere in ihren ursprünglichen Lebensräumen, erkennen die jahreszeitlichen Rhythmen und Naturerscheinungen und werden für ökologische Zusammenhänge in der Natur sensibilisiert. Zum Mittagessen geht’s wieder zurück ins neue Domizil, wo die Kinder auch den verbleibenden Tag betreut werden.

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