20. Juni 2018, 19:58 Uhr

Erstes Konzert auf neuer Bühne

20. Juni 2018, 19:58 Uhr
Ursel Mörgeli dirigiert daas Querflötenensemble der Musikschule Bad Vilbel/Karben während der Matinee im St.-Michaelis-Kirchgarten. (Foto: geo)

Klänge von Querflöten, Oboen und Klarinetten schallen durch den Kirchgarten von St. Michaelis in Klein-Karben. Auf der neuen Freichlichtbühne bot am Sonntag die Musikschule Bad Vilbel/Karben eine Bläsermatinee. Die verschiedene Blasinstrumente von der Sopranino-Blockflöte, über Querflöte, Oboe und Klarinette bis hin zu Blechblasinstrumenten waren zu hören. Der Fachbereich zeigte eine große Bandbreite an Stilrichtungen. Im Anschluss an den ersten, eher traditionell klassischen Teil des Konzertes, erlebten die Zuhörer einen Jazz-Frühschoppen mit den Saxofonikern und der Big Band der Musikschule.

Die Freilichtbühne bietet Platz für 100 Personen. »2017 haben wir ein Benefizkonzert für die Freilichtbühne veranstaltet, nun ist das Projekt realisiert worden«, sagt Natascha Siao, die den Fachbereich Holzbläser der Musikschule leitet. Siao organisierte das Programm gemeinsam mit Daniel Görlich und moderierte. Das große Bläser-Abschiedskonzert vor den Sommerferien, bestritten fast 80 Teilnehmer im Alter von zehn bis 80 Jahren. »Die Zuhörer erleben verschiedene Besetzungen, vom Trio bis zur Big Band mit 20 Musikern«, sagt Görlich.

Den Auftakt übernahm das Blechbläserensemble unter der Leitung von Simon Gößling mit dem Einzug der Gäste aus Tannhäuser. »Es ist eine der berühmtesten Opern von Richard Wagner«, sagt Siao. Aufsehen erregte Konrad Backhaus mit seinem Spiel auf der Sopranino-Blockflöte. Gemeinsam mit Marie Deller (Blockflöte) und Renata Teban (Klavier) gab das Trio das Konzert in C-Dur mit den Sätzen Allegro non molto und Largo von Antonio Vivaldi. Die Oboe sei seit der Barockzeit ein beliebtes Soloinstrument. Johann Sebastian Bach setzte sie in seinen Kantaten und Passionen regelmäßig als Begleitinstrument ein. Während der Matinee wurde das Allegro giocoso für zwei Oboen von G. Jacob (1895 bis 1984) aufgeführt.

In »Alvaro« spielte Sabastian Seurer auf einem Euphonium. »Es ist eine Posaune, sieht aber aus wie eine kleine Tuba«, erklärt Siao. Eines der bekanntesten Werke von Charpentier (1634 bis 1704) ist das Prelude aus »Te Deum«. Bekannta ls Eurovisions-Fanfare, die Melodie wüsste auch im Kirchgarten zu gefallen.

Siao erinnerte an den Komponisten John Philip Sousa. Eines seiner bekanntesten Werke ist der Marsch »The Washington Post«. Sousa komponierte ihn 1889 auf Bitte der Washington Post für eine Preisverleihungszeremonie. Der Marsch wurde zum beleibtesten Lied in Amerika und Europa und wurde in zahlreichen Filmen gezeigt. Im Kirchgarten in Karben wurde er vom Bläser/Percussion-Ensemble der Musikschule geleitet von Ute Jakobi gespielt.

Die Auftritte des Saxofon Quartetts, der Saxofoniker und der Little Big Band wurden vom Publikum gefeiert. »Typische Frühschoppenmusik und Rausschmeißer«, kommentiert Görlich.

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