09. März 2017, 13:00 Uhr

In Dortelweil-West

Drei neue Häuser mit 73 Wohnungen

Der Wohnungsmarkt in Bad Vilbel boomt, Wohnraum ist knapp. Normal- und Geringverdiener haben es schwer, auf dem Markt eine bezahlbare Wohnung zu finden.
09. März 2017, 13:00 Uhr
So sollen die neuen Wohnhäuser in Dortelweil-West aussehen. (Fotos: pv)

Die Oppositionsparteien im Stadtparlament fordern den Bau von Sozialwohnungen.

Stadtrat Klaus Minkel, zugleich Leiter des Immobilienbetriebes der Stadtwerke, präsentiert nun die ausgearbeiteten Pläne für die angekündigten Wohnungen in der Konrad-Adenauer-Allee in Dortelweil-West. Statt der vor einigen Wochen angekündigten 74 Wohnungen sollen jetzt 73 Wohnungen in drei Häusern gebaut werden. Darunter befinden sich 24 Zwei-Zimmer-, 31 Drei-Zimmer- und 18 Vier-Zimmer-Wohnungen. Laut Minkel sind die Wohnungen barrierefrei. Die drei Häuser seien nach dem neuesten Standard wärmegedämmt, so dass niedrige Heizkosten entstünden. Die Stellplätze sollen alle in einer Tiefgarage untergebracht werden, so dass »reichlich Grün übrig bleibt«.

Die Baukosten ohne Grundstück machen laut Minkel »einen zweistelligen Millionenbetrag« aus. »Wären die Stadtwerke nicht so leistungsfähig,, wäre das nicht zu schaffen«, schreibt Minkel. Die Ausschreibung stehe unmittelbar bevor. Um das Jahresende 2018 werde mit der Fertigstellung der Häuser gerechnet.

Die Wohnungen sollen an niedrige, mittlere und auch höhere Einkommensbezieher vergeben werden. Daraus ergeben sich gestaffelte Miethöhen und eine soziale Mischung, meint Minkel. Rund 50 Wohnungen würden nicht kostendeckend vermietet. Die Penthouse-Wohnungen mit teils sehr großzügigen Dachterrassen sollen dagegen »zu auskömmlichen Mieten vermietet« werden. Aus baurechtlichen Gründen könne man statt 74 jetzt nur 73 Wohnungen bauen, antwortete Minkel, erläuterte diese aber nicht weiter. Die als nicht kostendeckend bezeichneten Mietpreise lägen bei 7,90 Euro bis 8,90 pro Quadratmeter. Hingegen seien für die Penthousewohnungen mindestens 11 Euro angedacht.

Vermietung nur an Vilbeler

Minkel betont, die Stadtwerke würden ausschließlich an Bad Vilbeler vermieten, allenfalls noch an in Bad Vilbel Berufstätige. »Es ist nicht möglich, Frankfurter Versäumnisse im Wohnungsbau in Bad Vilbel auszugleichen. Seit 20 Jahren habe Bad Vilbel die führende Rolle im Wohnungsbau in der Region. Keine Stadt sei schneller gewachsen. »Durch eine vorausschauende Bodenpolitik kann dies die nächsten zehn Jahre verteidigt werden«, formuliert Minkel. SPD und Grüne seien gegen Dortelweil-West und den Quellenpark gewesen.

Das werde »etwas postfaktisch verdrängt, wenn diese Parteien plötzlich Wohnungsbau fordern«. Wo denn, wenn man dieser Blockade-Politik bei Bauland und Entlastungsstraßen gefolgt wäre? Mit diesem Projekt setze sich der Immobilienbetrieb bei der Bautätigkeit an die Spitze in der Wetterau.

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