15. Mai 2018, 20:43 Uhr

Bürgerbüro zieht um

15. Mai 2018, 20:43 Uhr
Ins ehemalige Lederwarengeschäft Gleichmann zieht das Bürgerbüro ein. (Fotos: pv)

Der Beginn der Bauarbeiten am Kurhausareal steht bevor, deshalb muss auch das Bürgerbüro umziehen. Ein vorübergehendes Domizil entsteht in den ehemaligen Räumlichkeiten von »Leder & Mode Gleichmann« in der Frankfurter Straße 74. Dort werden laut Stadtsprecher Yannick Schwander dann die Dienstleistungen des Bürgerbüros an zentraler Stelle in der Kernstadt angeboten.

Die Umbauarbeiten in den neuen Räumlichkeiten sind fast fertig. Der Umzug ist für die Woche nach Pfingsten, Donnerstag, 24., und Freitag, 25. Mai, geplant.

»An diesen beiden Tagen wird das Bürgerbüro in der Kernstadt nicht erreichbar sein. Alle Dienstleistungen werden aber auch in Dortelweil angeboten, sodass alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, diese Dienstleitungen in Anspruch zu nehmen«, erklärt hierzu die Leiterin des Fachbereichs Haupt- und Personalverwaltung, Petra Steinhuber-Honus.

Service ab 28. Mai

Voraussichtlich ab 28. Mai wird das Bürgerbüro in der Kernstadt dann in den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Einige Leistungen des Bürgerbüros werden für die Übergangszeit nach Dortelweil verlegt, so beispielsweise die Abgabe und Aufbewahrung von Fundfahrrädern, da hierzu in der Kernstadt der Platz nicht vorhanden sein wird. »Die grundsätzlichen Dienstleistungen, wie beispielsweise Passwesen oder Meldeangelegenheiten, werden aber auch weiterhin an beiden Standorten des Bürgerbüros möglich sein. Damit erfüllen wir auch in der Umbauzeit des Kurhauses die Zusagen, die nach dem Rathausumzug gegeben wurden«, erläutert Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr.

Die Umgestaltung des Kurhausareals sei eine enorme Herausforderung und dies im Herzen der Stadt. »Natürlich führt dies auch zu Einschränkungen oder Veränderungen, wie zum Beispiel bei den Wegeverbindungen. Aber mit der Übergangslösung für das Bürgerbüro in der Kernstadt haben wir eine hervorragende Lösung für eine der Fragen finden können«, betonen Stöhr und Steinhuber-Honus.

Investor ist die Alea AG

Mit einer Eigenentwicklung sei die Alea AG mit der vierten Baustelle auf der Frankfurter Straße in Bad Vilbel aktiv. »Nun treiben wir nicht nur die Stadtentwicklung durch unsere Baumaßnahmen in der Frankfurter Straße 32 und 40 oder dem Grüner Weg 1 voran, sondern gehen in unserer Firmengeschichte erstmals mit der Frankfurter Straße 74 in eine Eigenentwicklung«, teilt Vorstandsvorsitzender Thomas Reimann mit. Man wolle Leerstände auf Bad Vilbels Einkaufsmeile verhindern. Auf Bitten der Stadt habe Alea noch vor der Investitionsentscheidung mit der Umbauplanung für das Bürgerbüro begonnen. »Aus der Planung heraus sind wir dann auch noch Investor geworden, haben das Objekt erworben und stecken inmitten der Revitalisierung«, sagt Reimann.

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