22. April 2018, 20:07 Uhr

Bürgerbüro zieht in Frankfurter Straße

22. April 2018, 20:07 Uhr
KOP
Steht seit Monaten leer: das frühere Geschäft »Leder & Mode Gleichmann« in der Frankfurter Straße 74. (Foto: Thomas Kopp)

Der große Umbau im Herzen der Stadt wirft seine Schatten voraus: Das Bürgerbüro wird das Kurhaus für die Zeit der Sanierung verlassen. Bürger können trotzdem weiter in der Innenstadt bürokratische Gänge erledigen.

Noch immer arbeitet die Stadtverwaltung daran, den vom Stadtparlament gesetzten Eröffnungstermin für die neue Stadthalle zum Hessentag im Juni 2020 zügig umzusetzen. Das verlang unbestritten große Anstrengung, um die vielen voneinander abhängigen Komponenten zu vereinen.

Im September 2016 zog das Bürgerbüro der Stadt ins Kurhaus ein, nachdem die Stadtverwaltung von der Parkstraße ins neue Rathaus Am Sonnenplatz in Dortelweil ungezogen war. Auch dort gibt es ein Bürgerbüro, doch sollten Kernstadt-Bewohner keine weiteren Wege auf sich nehmen müssen.

Seit dem Beschluss, das Kurhaus im Zuge des Stadthallen-Baus zu sanieren, hat sich die Stadt nach einem neuen Ort für das Bürgerbüro umgesehen. Die Haupt- und Personalamtsleiterin Petra Steinhuber-Honus war bereits seit Monaten mit der Suche beschäftigt. Gut zugänglich und barrierefrei sollten sie sein. Schnell erreichbar mit Anschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr, und für die Mitarbeiter des Bürgerbüros musste die nötige Infrastruktur vorhanden sein.

Bereits im Februar konnte Stadtsprecher Yannick Schwander von aussichtsreichen Gesprächen berichten. Nun der Vollzug: »Pässe, Auskünfte und Co. gibt es auch künftig zentral, das Bürgerbüro zieht in früheren Räume von ›Leder & Mode Gleichmann‹ in der Frankfurter Straße 74.« Bis zur Fertigstellung des Kurhauses soll es fortan dort möglich sein, Reisepässe, Personalausweise und andere Dokumente zu beantragen.

Petra Steinhuber-Homus: »Nicht in jedem Gebäude kann man die nötige Infrastruktur installieren. Mit den nun gefundenen Räumlichkeiten erfüllen wir jedoch alle Anforderungen an ein funktionierendes Bürgerbüro, sowohl für die Bürgerschaft, als auch für die Mitarbeiter«, stellt Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) fest. »Für die Zeit der Umgestaltung des Kurhausareals mit Bau der Stadthalle haben wir damit einen guten Übergangsstandort für unser Bürgerbüro«, sagt er.

Sobald der Umzugstermin feststeht, wird dieser erneut kommuniziert. Da der neue Standort zunächst eingerichtet werden müsse, könne es aber sein, dass für wenige Tage die Dienstleistungen des Bürgerbüros lediglich im Rathaus in Dortelweil zur Verfügung stünden.

Noch nicht ganz klar ist, wann das Hallenbad für immer seine Tore schließen wird. Dies hängt mit der Eröffnung des Freibades zusammen. »Die letzten Tage waren ja sehr gut, doch soll es wieder kälter werden«, erläutert Schwander.

Fest stehe aber, dass das Hallenbad erst schließt und für den Abriss freigegeben wird, wenn das Freibad eröffnen kann. Angepeilt ist ein Termin im Mai. Schwander sagt: »Vielleicht klappt es ja früher als in den vergangenen Jahren.«

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