02. November 2018, 20:27 Uhr

Außerirdischer besucht Okarben

02. November 2018, 20:27 Uhr
»Der Mini-Spiegel«, der SKG Okarben, zeigt »Bille Bingo – knapp am schwarzen Loch vorbei« mit Sara Schmidt (Sonja Schnabel), Ingo Schmidt (Yannick Schmitz), Vater Schmidt (Kayhan Palit) und Mutter Schmidt (Nikola Prochnio). (Foto: Fauerbach)

Zu einem Science-Fiction-Spektakel lädt »Der Mini-Spiegel«, die Kinder- und Jugendtheatergruppe der SKG Okarben, ein. Die Nachwuchsschauspieler zeigen das Stück »Bille Bingo – knapp am schwarzen Loch vorbei« von Dieter Bauer. Die Handlung im Zweiakter sei turbulent und spannend, macht Regisseur Andreas Czuba neugierig.

Ein Knall, ein Blitz – und schon krabbelt Bille Bingo (Ron Bennewitz), ein Außerirdischer vom Planeten Gor, durchs Fenster ins Wohnzimmer der Familie Schmidt. Dort sitzen Sara (Sonja Schnabel) und Ingo (Yannick Schmitz) im Dunkeln. Die Kinder ärgern sich, dass sie wegen eines Kurzschlusses den Science-Fiction-Film im Fernsehen nicht zu Ende schauen können. Durch die Notlandung von Bille Bingos Ufo ist das TV-Gerät explodiert. Auch für die Mathe-Arbeit am nächsten Tag lässt sich im Finstern schlecht lernen.

Zum Glück stellt sich Bille Bingo als völlig harmlos heraus. Schnell schließt das Trio Freundschaft. Aber schon droht Gefahr. Ein UFO-Forscher (Jason van Schaik) ist Bille auf den Fersen. Sein Detektor führt ihn schnurstracks ins Wohnzimmer der Familie Schmidt. Dafür, dass Bille dem Forscher entwischt, sorgen natürlich Sara und Ingo und die Haushälterin Gesine (Angelina Kress) mit vielen Tricks und Raffinesse.

Bille verliebt sich auf der Stelle in die unerschrockene Gesine. Bille, der ein vorläufiges Exil in der Wohnzimmertruhe findet, bedankt sich bevor es zur Nachtruhe geht bei seinen jungen Helfern. Er macht die Kinder mittels einer pädagogischen Blitz-Methode fit für die Mathe-Arbeit. Der Außerirdische transformiert sein Wissen auf die Kinder. Und schon ist die Sensation perfekt: Statt der üblichen Fünfen gibt es lauter Einsen. Das lässt der Mathe-Lehrerin (Nathalie Prochnio) keine Ruhe. Vielleicht hat ja Vater Schmidt (Kayhan Palit) eine Erklärung für die explosionsartige Leistungssteigerung seiner Kinder. Doch er ist wie auch die Mutter (Nikola Prochino) ahnungslos.

Pyrotechnik auf der Bühne

Zu allem Überfluss taucht auch der UFO-Forscher wieder auf. Dieses Mal hat er eine Polizistin (Zoe Momberger) mitgebracht. Sie soll ihm bei der Suche nach dem Außerirdischen helfen. Dabei stellt sich heraus, dass auch die Mathematik-Lehrerin dem Verein zur Erforschung extraterrestrischen Lebens angehört. Es setzt eine wahre Hatz auf Bille Bingo ein. Doch durch die trickreiche Hilfe von Sara, Ingo und Gesine gelingt es, Bille dem Zugriff der Verfolger vorübergehend zu entziehen. Am Ende erleben alle eine faustdicke Überraschung.

Ihre Premiere als Darsteller feiern Kayhan Palit und Zoe Momberger. Die Nachwuchsschauspieler sind zwischen sieben und 15 Jahre alt, kommen aus Okarben, Groß-Karben und Petterweil. Zum Backstage-Team gehören neben dem Regisseur Souffleuse Christa Kunkel, Maskenbildnerinnen Ulrike Groh und Karin Czuba. Das Bühnenbild ist das gleiche wie beim Erwachsenenstück »Neurosige Zeiten«. Franjo Obermann musste für die Umwandlung ins Schmidtsche Wohnzimmer nur einige Möbel verrücken. Die Inszenierung stellte die Techniker Oliver Pentzel, Sebastian Sprater und Lars Czuba vor Herausforderungen. Vor allem die Pyrotechnik auf der Bühne verlangte ihnen Köpfchen und Kreativität ab.

»›Bille Bingo‹ ist nach ›Das Gespenst von Canterville‹ unser zweites großes Stück«, informiert Regisseur Czuba. Hervorgegangen ist »Der Mini-Spiegel« 2013 aus der ein Jahr zuvor ins Leben gerufenen Theater AG der Grundschule am Römerbad. Der große Erfolg bei Darstellern und Publikum hält bis heute an.

Weitere Mitspieler und Helfer hinter den Kulissen sind donnerstags ab 17 Uhr bei den Proben willkommen. Interessenten melden sich bei Czuba telefonisch unter 0 60 39/4 86 12 67 oder per Mail czuba@web.de.

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