28. Juni 2018, 20:13 Uhr

Anbau für ersehnten Werkplatz

28. Juni 2018, 20:13 Uhr
Eine 15 000-Euro-Spende übergeben Stefan Kraft und Simone Kraft-von Wantoch an das Montessori-Kinderhaus Karben. (Foto: Montessori Kinderhaus/pv)

Bei reichlich Sonnenschein fand das alljährliche Sommerfest des Montessori Kinderhauses Karben (MoKiK) statt. Neben Kaffee und Kuchen, einem Würstchenstand und einem Eiswagen gab es erfrischende Wasserspiele für die Kinder: Ganz nach der Philosophie von Maria Montessori und zum Erstaunen der Eltern hatten die Kinder große Freude daran, mit der Hand Wäsche zu waschen und zum Trocknen an kleine Wäscheständer zu hängen. Noch mehr Abkühlung gab es in den beiden Swimming Pools.

Interessierte Familien, die das Kinderhaus noch nicht kannten, hatten außerdem Gelegenheit, mit Pädagogen und Eltern zu sprechen und sich das erst vor zwei Jahren erbaute Haus anzuschauen.

Träger ist die Elternschaft

Das Highlight des Nachmittags war für die Pädagogen, Eltern, Kinder und die Mitglieder des Vorstands die Überreichung eines Schecks im Wert von 15 000 Euro durch die Familie Kraft. Für das Unternehmerehepaar Simone Kraft-von Wantoch und Stefan Kraft war bereits der Bau des neuen Kinderhauses im Jahr 2015 ein Herzensprojekt. Mit dieser Spende soll nun der lang ersehnte Werkplatz für die 25 größeren Montessori-Kinder Realität werden: Die bereits vorhandenen Werkbänke erhalten mit einem kleinen Anbau beziehungsweise einer Überdachung einen festen Platz im Kinderhausalltag der Drei- bis Sechsjährigen.

Für das Ehepaar Kraft sei diese Unterstützung selbstverständlich, heißt es in einer Pressemitteilung: »Neben dieser großzügigen Spende steht die Familie Kraft immer mit Rat und vor allen Dingen auch Tat zur Seite«, sagt MoKiK-Vorstandsmitglied Daniela Fuchs. »Da der Träger des Kinderhauses die Elternschaft ist, lebt der Verein von ehrenamtlicher und finanzieller Unterstützung. Ohne die langjährige Unterstützung der Familie Kraft wäre das Kinderhaus mit Sicherheit nicht das, was es heute ist.« Auch beim Aufbau des Sommerfestes half das Ehepaar nicht nur mit Pavillons und Bierbänken aus, sondern packte selbst kräftig mit an.

Die Eltern und Pädagogen waren sich einig, dass dieses Sommerfest einen gelungenen Abschluss des Kinderhausjahres markierte.

Das MoKiK bietet insgesamt 45 Betreuungsplätze. Die drei Gruppenräume verfügen jeweils über einen eigenen Schlafraum, einen Direktzugang zu Bad und Außengelände, eine kindgerechte Küchenzeile sowie viel Platz für die Montessori-Spiel- und Lernmaterialien.

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