20. Juni 2019, 20:01 Uhr

10 000 Unterrichtsstunden

20. Juni 2019, 20:01 Uhr
Der gesamte Abiturjahrgang 2019 zum Fotoshooting im grünen Klassenzimmer der Kurt-Schumacher-Schule. (Foto: pv)

10 000 Unterrichtstunden seien es bis zum Abitur gewesen, sagte die Schulleiterin der Kurt-Schumacher-Schule Karben, Ursula Hebel-Zipper, in ihrer Rede anlässlich der akademischen Feier für die Abiturienten. Und nun ist »es geschafft«.

Stolz und dem Anlass angemessen herausgeputzt versammelten sich die Absolventen der Hochschulreife gemeinsam mit ihren Angehörigen, Lehrern und der Schulleitung in der Aula. Unter den Ehrengästen befanden sich die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Anette Völker-Hedderich, Nikola Piesch, Vorsitzende des Fördervereins der KSS, und Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Lenz.

Schulleiterin Ursula Hebel-Zipper machte sich Gedanken über das diesjährige Abi-Motto, das lautet: »Abi - looking for freedom«. Sie ermahnte die Schüler verantwortungsbewusst einerseits und mutig andererseits mit ihrer neu erlangten Freiheit umzugehen.

Die Stadtverordnetenvorsitzende Lenz machte in ihrem Grußwort den Abiturienten/innen Mut, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und sich verantwortungsvoll an der Gestaltung einer an Nachhaltigkeit orientierten Gesellschaft zu beteiligen.Völker-Hedderich erinnerte daran, dass es die Eltern gewesen seien, die in der überaus anstrengenden Prüfungsvorphase für die Schüler als fester Halt immer da gewesen seien. Für die Absolventen sei es nun wichtig, die Dinge wirklich zu tun, die man im Leben tun wolle. Nicola Piesch machte den Absolvent Mut, Karben einmal zu verlassen, um überzeugte Europäer und Weltbürger zu werden.

Munter ging es zu, als Florian Cöster stellvertretend für alle Tutoren des Jahrgangs humorvoll das Wort an die Feiernden richtete. Er erklärte die Schülern zu Vertretern einer neuen Generation, der Generation »Wandel«, der es in einer sich immer schneller durch Veränderungen geprägte Welt befindlichen Welt nur schwerfallen könne, sich zu orientieren. Darum habe sie das Recht, Wünsche zu äußern. Darin liege ihre Rebellion.

Zuletzt richteten die Abgängerinnen Sarah Göbel und Leonie Schenk das Wort an die Feiernden. Sie erinnerten an die vergangene Schulzeit und erklärten die Lehrkräfte, die sie durch die Schulzeit begleiteten, zu Unterstützern. Abschließend moderierte Oberstufenleiter Stephan Mierendorff die Kundgabe besonderer Ehrungen und Leistungen einzelner Schüler: Leandra Tutus erhielt eine Ehrung als beste ehemalige Realschülerin, Theo Bertelsmann wurde für besondere Leistungen in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik ausgezeichnet.

Auszeichnungen für besondere Leistungen im Fach Physik erhielten außerdem Sophia Dorra und Shantul Ghummon, für das Fach Chemie Maximilian Brandt und Hendrik Stühler. Die beste Abiturklausur in Kunst schrieb Julia Hieber, die beste Note in der mündlichen Prüfung (Deutsch) erhielt Nahalia Mikovic. Den besten Notendurchschnitt erreichte Maximilian Brandt (1,2) Insgesamt absolvierten 73 Abiturienten erfolgreich das Abitur.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch die Schülerinnen Anne Stanzel und Luise Hilger (Saxofon und Klavier), sowie durch die Lehrerinnen Broome und Gröpl (Gesang und Gitarre).

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