14. September 2014, 21:48 Uhr

Lena Zink ist »Miss Wetterau«

Bad Vilbel (pe). Zum Schluss fließen die Tränen, als sie die Siegerschärpe trägt, »One Moment in Time« von Whitney Houston aus den Lautsprechern dröhnt und das Publikum im proppevollen Brunnencenter Dortelweil reichlich Applaus spendet. Lena Zink ist soeben mit riesigem Vorsprung zur »Miss Wetterau« gekürt worden.
14. September 2014, 21:48 Uhr
Das Krönchen für die Siegerin: Miss Germnay 1999, Alexandra Phillips (.), kürt Lena Zink zur »Miss Wetterau«. Dahinter (2. v. r.) die Drittplatzierte Pina Nyhoff. Die Viertplatzierte Maren Klein (l.) und die Zweitplatzierte Lisa Marie Oschmann freuen sich mit. (Foto: Holger Pegelow)

Sie ist in diesem Moment unfähig, etwas zu sagen, sie winkt nur ins Publikum. Und dann stürmen die Fotografen auf die Bühne, denn sie wollen ein Foto von der Siegerin schießen.

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850 Punkte haben ihr die zwölf Juroren insgesamt gegeben und damit ist die 19-jährige Frankfurterin, die gerade ihr Abitur bestanden hat, weit vorne in der Wertung. Auf den Plätzen zwei und drei geht es enger zu: Zweitplatzierte wird an diesem Nachmittag Lisa Marie Oschmann. Dass sie nicht aus der Wetterau, schon gar nicht aus Hessen stammt, macht gar nichts. Die Aschaffenburgerin konnte sich genauso beim Veranstalter für die Wahl zur Miss Wetterau bewerben wie andere Teilnehmer. Die Veranstalterin, die »Miss Germany Corporation« (MGC) setzt nämlich bei der Wahl keine Grenzen. Voraussetzungen sind vielmehr: Alter zwischen 16 und 28 Jahre, »und die Bewerberinnen dürfen noch keine Nacktfotos oder Oben-ohne-Fotos von sich öffentlich ausgestellt oder ins Internet gestellt haben«, wie eine Sprecherin informiert. Und so darf die 22-Jährige wie die Erstplatzierte im Januar an der Wahl zur »Miss Hessen« im Einkaufszentrum am Neustädter Tor in Gießen teilnehmen.

Während ihr 480 Punkte zuerkannt werden, erhält die Drittplatzierte immerhin noch 450: Pia Nyhoff, eine 22-jährige aus Gießen, die in Frankfurt studiert, darf gleichfalls zur Wahl der »Miss Hessen« antreten. Und sie hat noch einen Ehrenpreis erhalten: Sie darf zur »Miss Tourismus«-Wahl nach Kuala Lumpur reisen. Den vierten Platz belegt mit 200 Punkten Maren Klein aus Mörfelden-Walldorf.

Die drei Vertreterinnen aus der südlichen Wetterau sind bei diesem Wettbewerb leer ausgegangen: Ein Heimspiel hatte Nadin
Otto, die 26-jährige Praxismangerin hat die Jury ebenso wenig überzeugen können wie die beiden Karbener Vertreterinnen Catalina Tatulea und Saskia Müller.

Insgesamt waren 15 Teilnehmerinnen am Sonntagnachmittag im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags in Dortelweil über den Laufsteg geschritten. In Durchgang eins zeigten sie sich in Abendmode, in Durchgang zwei im Bikini. Im Gegensatz zu den Wahlen zu »Miss Deutschland« durften sie auf der Ortsebene in selbstgewählter Kleidung auftreten. Die meistern von ihnen waren das erste Mal auf einem Laufsteg. Deshalb kam vielen Zuschauern dieser Wettbewerb nicht so gestelzt vor, wie sie es normalerweise kennen. Und in der Tat war eines der Bewertungskriterien Natürlichkeit.

Der Jury gehörten übrigens einige Promiente an, so etwa die »Miss Germany« von 1999, Alexandra Philipps, »Stromberg«-Schauspieler Prashant Jaiswal oder Schauspieler Rick Zenker.

Musikalisches Highlight der zweieinhalbstündigen Show war der Auftritt von Viviana Grisati, die 2013 den zweiten Platz im RTL-Supertalent-Wettbewerb belegte. Sie musste nach stürmischem Beifall des Publikums noch eine Zugabe geben.



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