20. November 2009, 18:22 Uhr

18 Wohnungen wechseln den Besitzer

Bad Nauheim (pm/bk). 18 Wohnungen in der Kurstadt wechseln den Besitzer: Die Nassauische Heimstätte trennt sich von ihrem kompletten Immobilienbestand in Bad Nauheim und veräußert die beiden Mehrfamilienhäuser Am Heiligenstock 18 (sechs Einheiten) und Otto-Weis-Straße 4-6 (12 Einheiten) zum Jahresende an die G+S Wohnen in Frankfurt GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWH) mbH Hessen.
20. November 2009, 18:22 Uhr
Hat bald einen neuen Eigentümer: das Mehrfamilienhaus Am Heiligenstock 18 wird von der Nassauischen Heimstätte verkauft. (Foto: nic)

Bad Nauheim (pm/bk). 18 Wohnungen in der Kurstadt wechseln den Besitzer: Die Nassauische Heimstätte trennt sich von ihrem kompletten Immobilienbestand in Bad Nauheim und veräußert die beiden Mehrfamilienhäuser Am Heiligenstock 18 (sechs Einheiten) und Otto-Weis-Straße 4-6 (12 Einheiten) zum Jahresende an die G+S Wohnen in Frankfurt GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWH) mbH Hessen. Wie der Leitende Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte, Bernhard Spiller, gestern mitteilte, hätten die beiden Häuser eine Wohnfläche von insgesamt 1160 Quadratmetern. An den geltenden Mieterschutzrechten ändere sich nichts.

Die zwei Gebäude, die verkauft werden, stammen laut Spiller aus den Jahren 1957/1958. Die Wohnungsgrößen bewegten sich zwischen 58 und 61 Quadratmetern. »Die Mieter und die Bad Nauheimer Magistratsspitze wurden über den Verkauf der Wohnungen informiert«, erklärte der Geschäftsführer. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte setze seit Anfang 2005 ein Neustrukturierungskonzept um. »Wir haben in Hessen mittlerweile in 167 Städten und Gemeinden Wohnungsbestand, der von zehn Geschäftsstellen bewirtschaftet wird. Im Rahmen unseres Portfoliomanagements denken wir über Standortarrondierungen nach, um die Bewirtschaftung so mieternah und effizient wie möglich zu gestalten«, begründete Spiller den Schritt der Unternehmensgruppe.

Bei Standorten mit geringen Wohnungsbeständen wie Bad Nauheim mache eine Komplettveräußerung an in der Region tätige Wohnungsunternehmen Sinn. Über die Erlöse erhalte die Nassauische Heimstätte zudem finanzielle Spielräume, um in die laufende Modernisierung des Bestands, aber auch in Neubau-Projekte zu investieren. Die Nassauische Heimstätte und die GWH wollen sich nach Auskunft des Magistrats zusammen mit der städtischen Wohnungsbau-Gesellschaft auf dem Gelände der amerikanischen Siedlung als Investor engagieren.

Mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH Hessen hat man nach Aussage Spillers »ein im Markt starkes und absolut vertrauenswürdiges Unternehmen« als Käufer gewinnen können. Es handele sich um eine Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). An Helaba und Nassauischer Heimstätte sei jeweils das Land Hessen beteiligt. Die GWH bewirtschaftet Spiller zufolge rund 46 000 Wohnungen an 88 Standorten, zumeist in Hessen. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte besitze in Hessen etwa 63 000 Wohnungen und sei damit im Bundesland der größte Wohnungsanbieter.

»Mit der G+S Wohnen in Frankfurt GmbH sind einvernehmlich umfangreiche Mieterschutzrechte für die veräußerten Bestände kaufvertraglich vereinbart worden. Die bestehenden Mietverträge behielten ihre Gültigkeit«, betonte der Leitende Geschäftsführer.



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