19. Februar 2009, 17:36 Uhr

Am »America Day« unterrichten US-Botschafter

Bad Nauheim (pm). Einen ungewöhnlichen, zugleich spannenden und interessanten Englischunterricht hatten kürzlich die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschulklassen der Stadtschule am Solgraben. Als »Lehrkräfte« fungierten einmal nicht die gewohnten Englischlehrer, sondern Vertreter des US-Generalkonsulates aus Frankfurt/Main in Person zweier junger Amerikanerinnen, die im Programm »Meet US« des amerikanischen Außenministeriums tätig sind.
19. Februar 2009, 17:36 Uhr
Schüler des 8. Realschuljahrgangs vor ihrer Präsentation zum »America Day«. (Foto: pv)

Bad Nauheim (pm). Einen ungewöhnlichen, zugleich spannenden und interessanten Englischunterricht hatten kürzlich die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschulklassen der Stadtschule am Solgraben. Als »Lehrkräfte« fungierten einmal nicht die gewohnten Englischlehrer, sondern Vertreter des US-Generalkonsulates aus Frankfurt/Main in Person zweier junger Amerikanerinnen, die im Programm »Meet US« des amerikanischen Außenministeriums tätig sind.

Der von den Englischlehrern Nina Grünberg und Hendrik Arndt geplante und organisierte »America Day« mit dem integrierten Besuch des US-Generalkonsulates wurde im Englischunterricht der 8. Realschulklassen vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten im Rahmen einer Gruppenarbeit verschiedenste landeskundliche und historische Themen, von der Geschichte der US-Flagge über National Parks, Musik, Sportarten, Essen, Schulen bis hin zu Barrack Obama; die Ergebnisse wurden in Posterform präsentiert. Diese Präsentation bildete den Rahmen des »America Day«. Die jeweiligen Gruppen aus den drei unterschiedlichen Klassen präsentierten den jeweils anderen Klassen und den Vertretern des Konsulates sowie den Lehrkräften ihre Arbeitsergebnisse. Höhepunkt des Schultages war ein Workshop, den die Konsulatsmitarbeiterin Dana Rawlings aus Florida mit einer Kollegin aus Colorado anbot. Der Workshop stand unter dem Motto »The American Dream« und behandelte die historischen, philosophischen und kulturellen Hintergründe des Begriffs.

Aber nicht nur die Historie wurde behandelt, sondern auch das Vorkommen des sprichwörtlichen amerikanischen Traums »from rags to riches« (etwa »vom Tellerwäscher zum Millionär“) in Film, Musik, Theater und Literatur sowie, topaktuell, die Auswirkungen der momentanen Wirtschaftskrise in den USA auf eine Familie und deren daraus resultierenden Schwierigkeiten. Auch dank der lebendigen, humorvollen und interaktiven (inklusive Gesangseinlage) Präsentation von Rawlings nahmen die Schüler sehr interessiert und engagiert am Workshop teil. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, alle ihre Fragen zum Leben von jungen Menschen in den USA aus erster Hand beantwortet zu bekommen. Diese Chance nutzten sie ausführlich.

Der gesamte Schultag wurde selbstverständlich in englischer Sprache gestaltet und endete mit dem gemeinsamen Verspeisen selbstgebackener »Amerikaner«, die die erst seit zehn Tagen in Deutschland weilenden Gäste aus den USA unter diesem Begriff gar nicht kannten. So konnten auch die Gäste eine neue Erfahrung mit nach Hause nehmen.

Schulleiter Gerd Berlau dankte Rawlings und ihrer Kollegin für spannende und wertvolle Stunden für seine Schülerinnen und Schüler und freute sich mit Dr. Wiesinger, dem Programmdirektor der Presse- und Kulturabteilung des US-Generalkonsulat, über die Aufnahme einer dauerhaften Kooperation.

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