03. November 2008, 20:08 Uhr

»Die weichen Standortfaktoren sind wichtig«

Bad Nauheim (jw/pm). Bürgermeister Bernd Witzel will die Kontakte zur heimischen Wirtschaft verstärken. Im Rahmen der Firmenbesichtigungen war der Rathauschef zusammen mit dem Ersten Stadtrat Armin Häuser und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung zu Gast bei der Inconso AG, die sich auf Logistikprozesse mit IT-Lösungen spezialisiert hat und in Bad Nauheim 120 Personen beschäftigt.
03. November 2008, 20:08 Uhr
Besuch bei der Inconso AG (von links): Klaus Kreß (Fachbereichsleiter Zentrale Dienste), Jürgen Patscha (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung), Erster Stadtrat Armin Häuser, Bertram Salzinger (Vorstandsvorsitzender), Sigrid Jung (Marketing & Kommunikation), Bürgermeister Bernd Witzel, Otto Wagner und Thomas Gries (beide Mitglieder des Vorstands). (Foto: pv)

Bad Nauheim (jw/pm). Bürgermeister Bernd Witzel will die Kontakte zur heimischen Wirtschaft verstärken. Im Rahmen der Firmenbesichtigungen war der Rathauschef zusammen mit dem Ersten Stadtrat Armin Häuser und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung zu Gast bei der Inconso AG, die sich auf Logistikprozesse mit IT-Lösungen spezialisiert hat und in Bad Nauheim 120 Personen beschäftigt. Bürgermeister Witzel begrüßte die Tatsache, dass sämtliche Beschäftigten wenn nicht direkt aus der Kurstadt, so doch weitgehend aus der nahen Umgebung stammen. »Für Bad Nauheim ist es immens wichtig, Standort erfolgreicher Unternehmen zu sein, die auch die Einwohnerstruktur positiv beeinflussen. Es ist nicht immer nur die Gewerbesteuer an erster Stelle zu sehen, von Bedeutung sind vor allem die Menschen, die in den Betrieben arbeiten, in unserer Stadt wohnen, einkaufen und leben«, sagte Witzel.

Neben dem Bürgermeister und dem Ersten Stadtrat nahmen an der Firmenbesichtigung die Fachbereichsleiter Klaus Kreß (Zentrale Dienste) und Jürgen Patscha (Stadtentwicklung) sowie Oliver Michel von der Wirtschaftsförderung teil. Inconso-Vorstandsvorsitzender Bertram Salzinger, die beiden Vorstandsmitglieder Otto Wagner und Thomas Gries sowie Sigrid Jung von der Abteilung Marketing und Kommunikation stellten ihr Unternehmen vor, das seit 2002 in der Dieselstraße 1-7 angesiedelt ist. Die Inconso AG bietet auf dem IT-Sektor die komplette Palette von Analyse- und Beratungsphase über Konzept, Realisierung, Inbetriebnahme und Change Management bis hin zur Wartung, Pflege und Support an. Dabei setzt das Unternehmen nach Angaben der Verantwortlichen auf partnerschaftliche und langjährige Zusammenarbeit mit ihren Kunden.

Insgesamt beschäftigt Inconso - die Firma ging aus der insolventen Heyde AG hervor - 350 Mitarbeiter an sieben deutschen Standorten. Zu den 120 Angestellten am Hauptstandort Bad Nauheim zählen erstmals auch zwei Auszubildende, die den Beruf des Fachinformatikers erlernen.

»Wir legen viel Wert auf ein gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal«, sagte Salzinger. Wie Witzel bei dem Treffen betonte, investiere die Stadt viel Geld, um Bürgern und Firmen gute Rahmenbedingungen zu bieten. Als Beispiele nannte er »eine optimale Infrastruktur, eine auf die Bedürfnisse zugeschnittene Kinderbetreuung, eine qualifizierte Bildungsofferte sowie kulturelle und sportliche Einrichtungen«. Dies mache es den Unternehmen vor Ort leichter, qualifiziertes Personal anzuwerben, das sich gerne in Bad Nauheim niederlasse. »In der Tat sind heute für viele Beschäftigte die sogenannten weichen Standortfaktoren mitentscheidend«, sagte Salzinger.

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