07. Mai 2014, 17:38 Uhr

42 Spielleute fahren mit einer Samba nach Belgien

Altenstadt (geo). Am »Internationalen Mars- en Showwedstrijden Hamont«, einem in Belgien stattfindenden Wettstreit unter Marsch- und Showgruppen, hat der Fanfaren- und Spielmannszug Altenstadt (FSZ) bereits 1996 und 2002 teilgenommen. Einmal gewannen die Spielleute den Contest sogar.
07. Mai 2014, 17:38 Uhr
Der Altenstädter Fanfaren- und Spielmannszug hat bislang nicht nur Belgien besucht, sondern auch New York. Dort nahmen die Spielleute an der Steubenparade teil. (Foto: pv)

Ob das wieder gelingt, wird sich an Pfingsten zeigen, wenn die Altenstädter zum dritten Mal nach Hamont reisen. Dort messen sie sich mit rund 40 anderen Gruppen aus den Niederlanden, Belgien, Österreich und Deutschland.

FSZ-Vorsitzender Chris Saßmannshausen verriet im Gespräch mit der WZ, dass die Spielleute seit 2002 an keinem internationalen Wettbewerb mehr außerhalb der Bundesrepublik teilgenommen haben. Darum laufen für den kommenden Wettstreit bereits seit März die Vorbereitungen. Musikstudent Phillip Maurer aus Großen-Linden ist der neue Marschausbilder, er hat für jeden Freitag eine zweistündige Probe angesetzt. Es gilt, verschiedene Figuren einzustudieren.

42 Musiker reisen an

Die Altenstädter werden das Medley »A Tribute to John Williams« aus der Ouvertüre von Indiana Jones spielen. Das Stück ist für ventillose Instrumente arrangiert. »Bahia«, das zweite Stück, ist ein Samba und befindet sich wie das Medley bereits im Repertoire der Spielleute. Die werden mit insgesamt 42 Musikern am Wettstreit teilnehmen. Begleitet werden sie ins 380 Kilometer entfernte Hamont von einigen Fans. Zuvor stehen mehrere Probenwochenenden mit den Ausbilderinnen Katja Euler und Bärbel Schneider auf dem Programm. Während des Contests wetteifern die Gruppen am Sonntag und am Montag, 8. und 9. Juni, um den Titel »Kampioen der Lage Landen« und um die höchste Auszeichnung – die Trophäe »Andre Rijcken«, die nach dem Gründer der Marsch- und Show-Wettkämpfe benannt wurde. An beiden Tagen bekommt die international besetzte Jury rund 20 Aufführungen zu sehen. Diese werden nach verschiedenen Rubriken, etwa dem Klanggehalt, der Technik und Artikulation, Rhythmik und Zusammenspiel, beurteilt. Auch Dynamik, Abstufung, Phrasierung und Repertoire spielen eine Rolle sowie Interpretation, Durchführung der Pflichtausführung, Körperhaltung und Schrittlänge. Bewertet werden zudem seitliche und Vorwärtsrichtungen, gegenseitige Abstände, Präsentation und Sorgfalt. Außerdem gibt es eine Aufteilung in neun Disziplinen. Bei einer abschließenden Parade marschieren alle Vereine noch einmal über den Wettkampfplatz.

»Derzeit sind 50 aktive Musiker Mitglied im Fanfaren- und Spielmannszug«, sagte Saßmannshausen. Das Flötenregister sei gut ausgestattet, auch das Schlagzeug sei gut besetzt. Trotzdem bilde man stets gerne Jugendliche und Erwachsene aus.

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