Altenstadt

Jörg-Uwe Hahn: Ortsumgehung notwendig

Altenstadt/Ranstadt (pm). Der Wetterauer Landtagsabgeordnete und hessische Justizminister, Jörg-Uwe Hahn (FDP), machte während seiner Sommerreise auch in Altenstadt und Bobenhausen Halt, um sich über die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in der Wetterau zu informieren.
30. Juli 2013, 10:58 Uhr
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Gut sichtbar in der Baustelle: Natascha Baumann, Christoph Platen (M.) und Jörg-Uwe Hahn. (Foto: pv)

In Altenstadt besichtigte Hahn zusammen mit FDP-Bundestagskandidatin Natascha Baumann und dem örtlichen FDP-Fraktionsvorsitzenden, Christoph Platen, die fast abgeschlossene Deckenerneuerung samt Bauwerkssanierung von Altenstadt in Richtung Lindheim und informierte sich über die Planungen zur Ortsumgehung.

Auf rund 800 Metern Länge wird die B 521 durch einen Hocheinbau saniert. Die Fahrbahndecke wurde abgefräst, anschließend wird ein Oberbau eingebaut, sodass die Fahrbahn rund 13 Zentimeter höher wird als zuvor. Reparaturarbeiten sollen günstiger werden, da durch den Hocheinbau die Belastungsfähigkeit der Straßendecke erhöht werde. Die Arbeiten werden Mitte August abgeschlossen sein und rund 450 000 Euro kosten.

Das Projekt »Ortsumgehung B 521 Altenstadt« war für Hahn von besonders großem Interesse. Er zeigte sich von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt. Durch den Bau der Umgehungsstraße bestehe die Hoffnung, dass sich die Verkehrssituation in Altenstadt für alle Beteiligten bessere. »Seit den 1970er Jahren fahre ich diese Strecke selbst immer wieder. Die Ortsdurchfahrt ist sehr zeitaufwendig, täglich fahren etwa 14 000 Fahrzeuge durch den Ort, das beeinträchtigt die Lebensqualität.«

Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorplanung. Zurzeit werden verschiedene Streckenverläufe im Bereich des Emmerhofes und der Nidderaue diskutiert. Baumann und Hahn bevorzugen die Variante einer südlichen Umgehung, denn dadurch werde viel weniger Fläche verbraucht und kein Wald angetastet.

In Bobenhausen wurde die um 1960 erbaute Brücke mit Stützwandkopf, Fahrbahnbelag, Geländer und Uferstützwand mit Brücke über den Laisbach erneuert. Die Kosten für die Maßnahme, die Mitte des Monats fertiggestellt wurde, teilen sich Land (310 000 Euro) und Gemeinde (25 000 Euro).

Bürgermeisterin Reichert-Dietzel und Ortsvorsteher Armin Dechert berichteten, dass es während der gesamten Bauzeit keinerlei Probleme gegeben habe. FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender Peter Heidt stellte fest: »Die Sanierungsarbeiten sind eine spürbare Aufwertung der örtlichen Verkehrsinfrastruktur.« Hier zeige sich, dass es wichtig sei, neben den großen Projekten die kleinen, aber wichtigen Arbeiten vor Ort ernst zu nehmen und den ländlichen Raum nicht zu vernachlässigen.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/altenstadt/art548,83391

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