22. Mai 2013, 16:58 Uhr

Hessen zu Gast beim Fanfaren- und Spielmannszug

Altenstadt (geo). Vor zwei Jahren wurde die Landesmeisterschaft 2013 des Musik- und Showverbands Hessen mit dem offenen Wettstreit um den Tanzsportpokal an den Fanfaren- und Spielmannszug Altenstadt (FSZ) vergeben. Ein Jahr liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
22. Mai 2013, 16:58 Uhr
Der Fanfaren- und Spielmannszug Altenstadt freut sich über seine Gold-Ränge. (Fotos: Lori)

Auf dem Sportplatz Oberau (Marsch-und Showwertung) und in der Altenstadt (Konzertwertung) waren nun am Pfingstwochenende rund 170 freiwillige Helfer im Einsatz, um den FSZ bei der Ausrichtung im 85. Jahr seines Bestehens zu unterstützen.

Während am Samstag der hessische Tanzsportpokal mit mehr als 40 Startnummern in der Wertung Kinder und Hauptklasse ausgetragen wurde, fand am Sonntag die Landesmeisterschaft in der Wertung Marsch, Feldshow und Bühnenspiel statt. Bei der Landesmeisterschaft gingen 14 Züge mit 450 Musikern an den Start. »Die Abteilung Spielmannszug des FSZ Altenstadt hat zum ersten Mal seit 1997 selbstständig ohne Bläser als reiner Spielmannszug teilgenommen«, sagte Vorsitzender Chris Saßmannshausen. Zudem hatten die Musiker für die Konzertwertung »Spielmannszüge erweitert« erstmals auf Literatur zurückgegriffen, die so noch nie in Altenstadt gespielt worden sei. Flöten wurden im Schlagzeug von Marimbaphone, Kesselpauken, Glockenspiel und Percussion unterstützt. Neben der traditionellen Spielmannsflöte kamen auch Konzertklappenflöten zum Einsatz. Die 30 Musiker der Besetzung hatten sich deshalb im Vorfeld der Großveranstaltung für ein Wochenende zum Üben nach Wetzlar zurückgezogen. Die Teilnahme in dieser Klasse an der Meisterschaft wertet der Verein als weiteren erfolgreichen Schritt, um Stamm- und Jugendzug zusammenzuführen.

Mit Interesse verfolgten auch Zuschauer die Marsch- und Showwertungen auf dem Sportplatz in Oberau. Peter Büttner, der seit zehn Jahren bei Landes- und Deutschen Meisterschaften moderiert, gab wichtige Informationen zu den Teilnehmern. »Bei der Marschwertung im Außenbereich wird erst nach einem vorgeschriebenen Parcours Pflicht gelaufen. Der zweite Teil umfasst die Feldshow nach freier Choreografie.« Ein Auftritt dauert zehn bis 12 Minuten, der von sechs Richtern bewertet wird.

Auch über den hohen organisatorischen Aufwand konnte Saßmannshausen berichten: »110 Positionen mussten über zwei volle Tage besetzt werden.« Zwar habe der FSZ 1987 die Hessenmeisterschaft in Altenstadt ausgerichtet, doch dies sei nicht vergleichbar. Erfahrungswerte für die diesjährige Großveranstaltung habe man deshalb bei anderen Vereinen gesammelt. Mit Erfolg: Der FSZ Altenstadt stemmte sowohl die komplette Infrastruktur als auch die Unterhaltung und das Catering.

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