06. November 2020, 22:03 Uhr

Wegen Corona kleine Alptour

06. November 2020, 22:03 Uhr
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Von Jutta Schuett-Frank
Mitglieder der »Transalp-Gruppe« an der Fiederepasshütte auf einer Höhe von rund 2000 Metern. FOTO: SF

Nach dem man vergangenes Jahr die Alpen über Oberstdorf und Meran überquert hatte, wollten sich die Mitglieder der sogenannten »Transalp-Gruppe« aus Ober-Ohmen diesmal die Variante Königsee - Drei Zinnen vornehmen. Doch verhinderte die Corona-Pandemie das Vorhaben der Wandertruppe. Deshalb entschloss man sich zu einer Standortwanderwoche in Oberstdorf. Teilnehmer in diesem Jahr waren Dieter Fritsch, Helmut Stojanek, Dr. Helmut Schraml, Harald Winter, Wolfgang Stein und Raimund Jakob. Am Anreisetag wurde gleich eine kleine Eigewöhnungstour rund um den Freibergsee und um die Skiflugschanze südlich von Oberstdorf unternommen.

Am zweiten Tag war eine Tour durchs Oytal, Älpelesattel und Dietersbachtal vorgesehen. Die Wolken hingen sehr tief und ließen nichts Gutes erwarten. Nach 7,5 Stunden Wanderzeit und 1260 Höhenmetern kam die Gruppe bis auf die Haut durchnässt wieder im Quartier an. Es war recht strapaziös, so die Teilnehmer rückblickend.

Am dritten Tag sollte die Wanderung nicht so ausgiebig sein. Das Wetter besserte sich allmählich. Es ging durch die Breitachklamm und über einen kleinen Rundweg zurück. Ab dem vierten Tag hatte die Gruppe bestes Wanderwetter. Geplant war eine Tour über Rappenseehütte und das Waltenberger Haus. Gestartet wurde am Parkplatz der Fellhornbahn. Über Birgsau, Einödsbach stiegen die Wanderer zur Enzianhütte auf. Unterwegs stellte man fest, dass die ursprünglich geplante Tour zeitlich nicht zu bewältigen war. Nach einer Rast wanderten sie über die Peters Alpe zurück zum Ausgangspunkt. Trotz der Umplanung kamen sie auf eine Gehzeit von sechs Stunden.

Am vorletzten Tag ging es noch einmal zur Sache. Das Ziel war die Fiederepasshütte. Erneut starteten die Wanderer am Parkplatz der Fellhornbahn. Über Höfel, Alpe und Kühgund Alpe war dann bald die Fiederpasshütte in Sicht. Nach einer Stärkung wanderte man unterhalb der Kanzelwand Richtung Bergstation Fellhornbahn. Mit dieser ging es dann auch zur Talstation. Der letzte Tag war der Rubrik Aussicht und Genuss gewidmet. Die Vogelsberger wanderten durch den Gaisbachtobel zur Rubihütte. Man genoss noch einmal ausgiebig das schöne Wetter. 6000 Höhenmeter wurden bewältigt.



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