Vogelsbergkreis

Wassermangel droht derzeit nicht

In einem Gespräch mit dem Wassermeister der Gemeinde, Bernd Pörner, hat sich Timo Schott (FWG), zur Wasserversorgung informiert. So erklärte Pörner, dass das Wassernetz 60 Kilometer lang ist und alle Feldataler zusammen im Durchschnitt 360 Kubikmeter Wasser am Tag verbrauchen.
16. Februar 2021, 21:26 Uhr
Redaktion
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Timo Schott am Hochbehälter in Windhausen. FOTO: PM

In einem Gespräch mit dem Wassermeister der Gemeinde, Bernd Pörner, hat sich Timo Schott (FWG), zur Wasserversorgung informiert. So erklärte Pörner, dass das Wassernetz 60 Kilometer lang ist und alle Feldataler zusammen im Durchschnitt 360 Kubikmeter Wasser am Tag verbrauchen.

Für den Betrieb des Wassernetzes wird eine Druckerhöhung an der Stückwiese benötigt. Nach Meinung des Wassermeisters könnte das Wassernetz zusätzlich die gleiche Anzahl an Menschen versorgen. Eine Erhöhung der Einwohnerzahl stelle seitens der Wasserversorgung kein Problem dar.

Natürlich müsse ein so komplexes System wie die Wasserversorgung gepflegt und überwacht werden. Im Schnitt werden im Jahr sechs Rohrbrüche behoben. Und wenn aufgrund von Baumaßnahmen Rohre, Schieber oder andere Komponenten des Wassernetzes freigelegt sind, werden diese überprüft und bei Bedarf erneuert. Des Weiteren werden Komponenten ausgetauscht, wenn diese das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. So sind Hydranten nach 30 Jahren auszutauschen.

Der Anschluss des neuerrichteten Hochbehälters in Windhausen ist das aktuelle »Großprojekt« Das Wasser habe eine hohe Qualität, es ist sogenanntes »weiches Wasser«. Sorgen um Wasserknappheit müsse man sich aktuell nicht machen. Das gilt aber nur, wenn nicht noch mehr extrem trockene Sommer folgen. Derzeit ist der Grundwasserspiegel nicht gesunken. Aus Feldatal werde kein Wasser in das Rhein-Main-Gebiet geliefert. Der Brunnen Windhausen ist um die 35 Meter tief.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/wassermangel-droht-derzeit-nicht;art74,724281

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