09. September 2022, 22:51 Uhr

»Warum gibt es immer noch keinen sicheren Radweg?«

09. September 2022, 22:51 Uhr
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Von Hannelore Diegel
Rast der Landfrauen am Schloss Rauischholzhausen. FOTO: EVA

Eine landschaftlich reizvolle, abwechslungsreiche, aber auch teils anspruchsvolle Strecke nach Marburg und wieder zurück legten neun Frauen des Landfrauenvereins Burg-Gemünden bei ihrer diesjährigen Fahrradtour zurück. Nach der Stärkung bei einem gemeinsamen Frühstück, zu dem Anette und Werner Meyer eingeladen hatten, startete die Landfrauengruppe bei idealem Radfahrwetter zu ihrer Tour, die in diesem Jahr von Sylvia Vogel ausgesucht worden war.

Gleich nach der ersten Steigung von Burg-Gemünden nach Bleidenrod und weiter über die Anhöhe im Bereich »Zum Freien Mann« durch den Wald nach Homberg ging es dann ab Ober-Ofleiden gemütlich auf ebener Strecke und mit Blick auf die Amöneburg an der Ohm entlang, weiter über Kirchhain, Bürgeln und Cölbe zum ersten Etappenziel nach Marburg, wo die Gruppe pünktlich zur Mittagszeit im »Blé Noir - Crêperie Bretonne« zum Essen eintraf.

Frisch gestärkt und gut gelaunt setzten die Landfrauen die Tour entlang der Lahn in Richtung Weimar fort, gelangten nach Ebsdorf und von dort über Wittelsberg nach Rauischholzhausen, wo dem Schlosspark ein Besuch abgestattet wurde, bevor es über Mardorf nach Schweinsberg ging. Nach einer weiteren Rast in einer dortigen Eisdiele führte die letzte Etappe der Tour über Homberg und von dort durch den Wald zurück nach Burg-Gemünden.

Sei man mit dem Fahrrad unterwegs, stelle sich in Homberg immer wieder die Frage, wie man am besten und sichersten nach Burg-Gemünden fährt, wenn man nur die Wahl zwischen der sehr stark befahrenen Straße, dem steilen Weg über den »Freien Mann« oder einer holprigen Waldpiste hat. Schließlich habe man sich auf die Route über den Waldweg geeinigt, so die Landfrauen, wobei sie ihr Unverständnis zum Ausdruck bringen, warum »es immer noch nicht gelungen ist, einen sicheren Radweg zwischen Homberg und Gemünden zu schaffen«.

Trotz des letzten schwierigen Stückes sind alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen, mit dem Fazit, dass es eine wunderschöne Strecke war und dass 90 Kilometer mit dem E-Bike an einem Tag gut zu schaffen sind.



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