Vogelsbergkreis

Stattliche 73 Liter Blut gespendet

Eigentlich wollte er 150 Blutspenden bis zum Erreichen der Altersgrenze erreichen. Danach sollte Schluss sein. Ausgebremst haben Herbert Schott beim Endspurt der ausgefallene Termine in Feldatal, erzählt Herbert Schott im Gespräch mit dem Ehrenvorsitzenden des DRK Feldatal, Robert Belouschek. Jetzt sind es »nur« 146 freiwillige Spenden geworden. Dies sind aber auch 73 Liter Blut mit dem sicherlich vielen Menschen geholfen werden konnte, betonte Belouschek.
13. Juni 2021, 19:38 Uhr
Herbert Schott
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Robert Belouschek (li.) überreicht für das DRK eine Uhr mit persönlicher Widmung an den langjährigen Blutspender Herbert Schott. FOTO: HSO

Eigentlich wollte er 150 Blutspenden bis zum Erreichen der Altersgrenze erreichen. Danach sollte Schluss sein. Ausgebremst haben Herbert Schott beim Endspurt der ausgefallene Termine in Feldatal, erzählt Herbert Schott im Gespräch mit dem Ehrenvorsitzenden des DRK Feldatal, Robert Belouschek. Jetzt sind es »nur« 146 freiwillige Spenden geworden. Dies sind aber auch 73 Liter Blut mit dem sicherlich vielen Menschen geholfen werden konnte, betonte Belouschek.

Als Zeichen des Dankes überreichte er Schott im Namen des Blutspendedienstes des DRK Hessen und Thüringen eine Uhr mit persönlicher Widmung. Belouschek hofft, dass er dem DRK weiterhin die Treue halten werde.

Uneigennützig sei Schott bereit gewesen sein Blut zu spenden und damit zu einem »Lebensretter« geworden. Seine erste Erfahrung mit einer Blutspende machte Herbert Schott 1968 beim Wehrdienst in Treysa. Grund für die Teilnahme war für einen Soldaten ein ganz banaler: »Es gab einen Tag Sonderurlaub« sowie eine Tragetasche mit Obst und Süßigkeiten, erinnert er sich. »Die Spende ist mir gut bekommen und von diesem Tag folgten dann die weit über hundert Blutspenden.« Wann immer er Zeit hatte und sich fit fühlte, ging er zum Spenden, erzählt Schott weiter. Dabei betonte er, dass er nur in Groß-Felda und Köddingen Blut spendete. Eine Spende gegen Bezahlung kam für ihn nie in Frage. Es war jedes Mal ein Erlebnis, zum Spendentermin zu gehen, sagt er weiter. Da waren die unzähligen Gespräche »über Gott und die Welt« beim Imbiss nach der Spende wichtig. Dabei wurde Politik gemacht und man tauschte Neuigkeiten aus dem Dorf aus. Beim letzten Termin unter Corona Bedingungen haben die Beteiligten im Pressegespräch gerade die gesellige Komponente vermisst.

Robert Belouschek bedankte sich bei Herbert Schott für die Hilfsbereitschaft zugunsten des DRK Feldatal, besonders für seine Pressearbeit. Menschen wie er können für die nachkommenden Generationen ein Vorbild beim Blutspenden sein.

Die nächste Möglichkeit dazu gibt es am Freitag, 18. Juni beim Blutspendetermin des Ortsverbandes Köddingen in der Turnhalle in Helpeshain.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/stattliche-73-liter-blut-gespendet;art74,739289

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