17. Februar 2021, 21:26 Uhr

»Sportanlagen zügig schrittweise öffnen«

17. Februar 2021, 21:26 Uhr

Dieser Tage tauschten sich Vertreter des Sportkreises und der Freien Wähler zum Sportgeschehen aus. Sportkreisvorstand Werner Eifert sowie weitere Vorstandsmitglieder machten deutlich, wo der Schuh drückt.

Man wünscht sich eine Sportkommission aus Vertretern der Vereine und der Politik zurück, um eine bessere Verzahnung der Entscheidungsebenen zu ermöglichen. Lars Wicke und Friedel Kopp machten deutlich, dass ein solches Gremium, installiert als Kommission oder Beirat, »personell nicht aufgebläht werden darf, um arbeitsfähig zu sein«. Eine Höchstzahl von maximal zwölf Personen solle nicht überschritten werden. Winfried Ochs erläuterte, dass seitens der Politik nicht mehr als vier Vertreter notwendig seien. Notwendig sei zudem die Installation eines Sportkoordinators, der eher beim Sportkreis, denn bei der Kreisverwaltung angesiedelt sein solle. Da der Vorstand des Sportkreises selbst über keine finanziellen Mittel verfügt, müsste die Finanzierung einer Koordinatorenstelle neben einer Anschubfinanzierung durch das Land über Mittel des Kreises erfolgen.

Im Kreis werde Spitzensport geboten, welcher, öffentlichkeitswirksam vermarktet, Besucher und Interessierte in die Region locken könnte. Astrid Staubach erwartet angesichts der zunehmenden Trägheit der Gesellschaft in Corona-Zeiten die zügige schrittweise Öffnung der Sportanlagen im Kreis. In einem zentralen Punkt erläuterte Günther Stiebig, dass der Mangel an Übungsleitern die Entwicklung in den Vereinen sowie die Jugendförderung hemmt. Hier müsse der Kreis ein besseres Angebot machen. Die Aufstockung der Fördermittel von acht Euro/Jugendlicher nütze wenig, wenn es an Übungsleitern fehlt. Ein mögliches Signal sieht Stiebig in der Aufwertung der Ehrenamts-Card. Alle Teilnehmer beklagen die massiven Einschränkungen in der Corona-Zeit, die befürchten lassen, »dass Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene für künftiges Engagement und aktives Mitwirken in unseren Vereinen verloren gehen«.

Die Gesprächsrunde schloss mit dem Vorsatz, sich künftig nicht nur vor Wahlen besser auszutauschen, sondern mehrmals innerhalb einer Vorstands- bzw. Legislaturperiode.

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