24. Juni 2021, 21:44 Uhr

»Saturday for Jugendraum«

24. Juni 2021, 21:44 Uhr
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Von Jutta Schuett-Frank
Nach dreieinhalb Stunden und 5,5 gesäuberten Kilometern zurückgelegten Weges wird ein Gruppenfoto am Bahnhofsgebäude mitsamt der fünf Säcke Abfall geschossen. FOTO: SF

Mücke-Nieder-Ohmen (sf). Kürzlich traf sich morgens um 10 Uhr die Gruppe gemeinsam mit ihrer Projektleiterin Aylin Schwebel am Sportplatz der TSG Nieder-Ohmen. Dort sollte die Aufräumaktion beginnen, die im Voraus geplant worden war - passend zum Weltumwelttag, wie sich später herausstellte. Die Ausstattung, bestehend aus Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen, wurde verteilt und der Weg angetreten. Zunächst machte man sich auf zu den beiden Sporthallen, überquerte die Fußgängerampel zum Neubaugebiet und befreite hier eine Straße sowie die Umgebung um den Supermarkt von Verpackungen, Styropor und Ähnlichem. Nachdem die Gruppe an der Seniorenresidenz vorbeigekommen war, hatte sich der erste Müllsack bereits randvoll gefüllt und wurde zum späteren Einsammeln abgestellt.

Korken und Kippen

Danach ging es weiter am Fuß des Kratzbergs entlang und über den Burgweg hoch zur Linde mit Sitzgelegenheiten. Denn hier hatte man schon in den Tagen zuvor festgestellt, dass es dieser Platz definitiv nötig hatte, besucht zu werden. Was dort vorzufinden war, war das reinste Paradies für die Aufräumer: ein »halbes Fastfood-Restaurant«, wie gesagt wurde, fand man dort sowie etliche Kronkorken, Plastikteile und Zigarettenreste. Als die Bänke, Feuerstelle und Wiese von der Verschmutzung befreit waren, wurde ebenfalls noch der Burgschoan und dem Weg von dort aus zum Nieder-Ohmener Bahnhof ein Besuch abgestattet.

Nach dreieinhalb Stunden und fünfeinhalb gesäuberten Kilometern zurückgelegten Weges wurde noch ein Gruppenfoto vor dem Bahnhofsgebäude mitsamt der fünf Säcke Abfall geschossen.

Dieser Ort wurde übrigens dafür ausgewählt, weil sich die Gruppe dafür engagiert, dass es ihnen als Jugendlichen bald wieder möglich sein sollte, sich dort im ehemaligen Jugendraum in ihrer Freizeit zu treffen und Zeit miteinander zu verbringen. Aus diesem Grund hatte man sich schon seit einigen Wochen immer wieder in Online-Konferenzen getroffen, um auch in Zusammenarbeit mit den Jugendbeauftragten Jana Spohr und Katharina Schell über die Durchführung dieses Projekts zu diskutieren.



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