07. April 2009, 17:28 Uhr

Etwa alle sieben Tage ein Termin mit DRK-Helfern

Romrod (ski). Die Jahreshauptversammlung der DRK-Ortsvereinigung fand dieser Tage im DRK-Heim statt. Vorsitzender Karl-Heinz Steinbrecher berichtete über die Tätigkeit der Ortsvereinigung im vergangenen Jahr.
07. April 2009, 17:28 Uhr
Ehrungen, von links Robert Belouschek, Heinz Raab, Peter Hoffmann, Ralf Schmidt, Vors. K-H Steinbrecher, Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, Wilfried Rabe und Bernhard Lang. (Foto: ski)

Romrod (ski). Die Jahreshauptversammlung der DRK-Ortsvereinigung fand dieser Tage im DRK-Heim statt. Vorsitzender Karl-Heinz Steinbrecher berichtete über die Tätigkeit der Ortsvereinigung im vergangenen Jahr. Auch in Romrod gab es Anfang der 1960er Jahre Bestrebungen, sich humanitären Aufgaben zu widmen und eine DRK-Ortsvereinigung zu gründen. Noch war das Interesse der Bevölkerung gering und es dauerte bis 1969, bis die Gründung einer Ortsvereinigung von Erfolg gekrönt war. Aus Romrod und den damaligen selbstständigen Gemeinden Strebendorf und Zell fanden sich Menschen zusammen, um als Mosaiksteinchen im Gefüge des Roten Kreuzes mitzuwirken.

Vorsitzender Steinbrecher richtete seinen Dank an die Helferinnen und Helfer sowie Ärzte und Krankenschwestern sowie alle Gremien, die das DRK unterstützen. Die DRK-Ortsvereinigung Romrod setzte sich im Berichtsjahr aus den 21 Aktiven sowie 387 passiven und fördernden Mitgliedern sowie 16 Jugendrotkreuzmitgliedern zusammen. Im Bericht der Bereitschaftsleitung (Karl Well) stand im Anschluss die aktive Arbeit der DRK-Bereitschaft im Vordergrund. In der langjährigen Vereinsgeschichte hätten sich drei Schwerpunkte herausgebildet, im sozialen, kulturellen und sanitätsdienstlichen Bereich. 2009 leisteten die Helfer über 3759 ehrenamtliche Stunden.

Bei den vielfältigen Einsätzen (Sanitätsdienste, Schul- und Sportveranstaltungen, Weihnachtsmarkt, Schlossfest) kommen die Helfer nicht nur in der Großgemeinde Romrod, sondern auch aus Alsfeld und Umgebung. In Zusammenarbeit mit dem Männergesangverein wurden Ferienspiele angeboten. werden. Die Seniorenfahrt der Stadt wurde betreut, ebenso der Stadtfeuerwehrtag in Ober-Breidenbach. Daneben verbrachten Teilnehmer des Seniorenbeirates und des DRK einen Aufenthalt in Kroatien. Im August fand auf dem DRK-Gelände ein öffentlicher Flohmarkt statt und am 3. August erfolgte die Übergabe des Jugendrotkreuzraumes.

Überörtlich arbeite man mit den Bereitschaften Alsfeld, Gemünden, Ruppertenrod, Lautertal, Kirtorf und Feldatal zusammen. Im abgelaufenen Jahr fanden an 48 Tagen Einsätze der unterschiedlichen Art statt. Nahezu alle sieben Tage fand eine mit DRK-Helfern besetzte Veranstaltung statt. Dazu zählen unter anderem die vier Blutspendetermine, an denen 428 Blutspenderinnen und Blutspender teilnahmen. Bei zwei Terminen wurden 7,2 Tonnen Altkleider gesammelt sowie ein Seniorennachmittag mit 134 Teilnehmern durchgeführt. Darüber hinaus bildeten sich die aktiven Mitglieder regelmäßig weiter.

Ein weiterer Aufgabenbereich findet sich in der Sozialarbeit, die von der Öffentlichkeit weniger wahrgenommen werde und doch ein sehr wichtiger Bestandteil der Rot-Kreuz-Arbeit ist. Hierzu zählt zum Beispiel das Hilfmitteldepot. Daraus können alle Bürger der Großgemeinde bei Bedarf Material für die häusliche Krankenpflege (Rollstühle, Krankenpflegebetten, Gehhilfen) kostenlos ausleihen. Hier solle niemand Berührungsängste haben und die Verantwortlichen des DRK ansprechen. Elf Bereitschaftsabende rundeten das Bild eines arbeitsreichen Jahres ab.

Der Bericht des Jugendrotkreuzes (Christina Kratz ) zeigt die Aktivitäten der Jugend auf. Themen zur Kampagne »Deine Stärken, Deine Zukunft - ohne Druck« wurden aufgegriffen und diskutiert. Das Jahr war ausgefüllt mit vielfältigen Veranstaltungen, Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarkt und einem Zeltlager in Herbstein. Sie dankte für die gute Unterstützung. Zur Schriftführerin wurde Martina Schmidt gewählt. Der Kassenbericht wurde vorgelegt und die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung, der Vorstand wurde entlastet. Ebenso wurde der Haushaltsplan einstimmig genehmigt. Zu Kassenprüfern wurden Beate Schmidt und Bernhard Lang gewählt. Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft erfuhren Bernhard Lang, Heinz Raab und Wilfried Rabe. Für aktive Mitarbeit wurden Ralf Schmidt (20 Jahre), Peter Hoffmann (30 Jahre) Udo Heinl (35 Jahre) und Karl-Heinz Steinbrecher (40 Jahre) ausgezeichnet.

Grußworte kamen von Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, Kreisverbandsvorsitzendem Robert Belouschek, Ortsvorsteher Kurt Scheer, Willi Eifert (Feuerwehr) sowie DRK-Vertretern aus Schwalmtal und Lautertal.



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