04. Dezember 2020, 21:57 Uhr

Neuer Gehwagen für Station 4

04. Dezember 2020, 21:57 Uhr
Nelli Isinger, Pflegedienstleitung am KKH (von links), Edda Rudolf, Leitung der Station 4, Mike Opitz, Mitarbeiter des Sanitätshauses Frohn und Friedhelm Kalbhenn, der Vorsitzende des Vereins »Freunde und Förderer des Kreiskrankenhauses«, bei der Übergabe des neuen Gehwagens im Sanitätshaus Frohn, das die Spendenaktion gerne unterstützt. (Foto: KKH)

Noch aus dem Reha-Aufenthalt nahm eine Patientin des Kreiskrankenhauses in Alsfeld (KKH) Kontakt zum Förderverein »Freunde und Förderer des Kreiskrankenhauses« auf. Sie wolle sich für die hervorragende Behandlung und die Arbeit der Pflegekräfte auf der Station 4 des KKH bedanken, berichtet sie Friedhelm Kalbhenn, dem Vorsitzenden des Vereins. Das Resultat: ein neuer Gehwagen für die Station 4, der nun übergeben wurde.

»Sie war von ihrem Aufenthalt begeistert, wollte ihren Dank an die Pflegekräfte zum Ausdruck bringen und übergab dem Förderverein eine Spende in Höhe von 1500 Euro«, berichtet Kalbhenn. Nicht lange habe er gezögert, der Kontakt mit dem Alsfelder Sanitätshaus Frohn war schnell hergestellt und ein Teil der Kosten vom Förderverein aufgebracht.

Schneller wieder auf die Beine

»Eine tolle Unterstützung für unsere Arbeit mit und für die Patienten«, sagt Edda Rudolf, Leitung der Station 4 am KKH, die sich im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der namenlosen Spenderin sowie dem Förderverein bedankt.

Der Gehwagen gebe Sicherheit, könne beim Mobilisieren von Patienten eingesetzt werden und beschleunige die Genesung, weiß Nelli Isinger, Pflegedienstleitung am Kreiskrankenhaus. »Patienten kommen mit der Unterstützung eines Gehwagens beispielsweise nach Operationen schneller wieder auf die Beine, der Heilungsprozess wird unterstützt - der Alltag rückt durch die Arbeit mit dem Gehwagen vielleicht etwas schneller wieder in den Fokus«, ergänzt Isinger und bringt ihren Dank im Namen des KKH zum Ausdruck.

Mike Opitz, Mitarbeiter des Sanitätshauses Frohn, hat mit Friedhelm Kalbhenn die Beschaffung schnell bewerkstelligt und kümmerte sich darum, dass der Gehwagen auf die Station geliefert wird. Nur drei, vier Wochen habe es gedauert, den Gehwagen zu besorgen, der nun übergeben ist. »Die Patientin wollte etwas zurückgeben - und die Station hat es verdient«, macht Kalbhenn klar.

Eine solch positive Rückmeldung sei für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter »Balsam für die Seele«, ergänzt Opitz - eine Aktion, die das Sanitätshaus gerne unterstütze.

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