21. Mai 2014, 11:48 Uhr

Mit Wassertier ins kalte Nass

Mücke (sf). Die »Cool Water Challenge 2014«ist eine Anlehnung der DRK-Wasserwachten an den Wettberwerb »Laufen statt Saufen«, ein Wettstreit der Feuerwehren. Das ganze Spektakel richtet sich gegen Komasaufen bei Jugendlichen und Saufgelage in den sozialen Netzwerken wie »Biernominierung«.
21. Mai 2014, 11:48 Uhr
Das Foto mit dem großen Mücker Wassertier aus dem Hallenbad entstand beim Einlösen der Wette im Grünberger Freibad vor ein paar Tagen. (Foto: sf)

Bei der »Biernominierung« fordern sich gegenseitig Leute per Facebook dazu auf ein Bier auf Ex zu trinken. Die Wasserwachten des Deutschen Roten Kreuzes möchten dagegen ein Zeichen setzen und zeigen, dass Freundschaft, Gemeinschaft und Spaß am Ehrenamt viel wichtiger und sinnvoller sind als Saufgelage die man dann auch noch stolz im Internet unter »Freunden« teilt.

Die Hilfsorganisationen der Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes machen ihre eigene Interpretation von »Wettkampf«. Die Feuerwehren kuppeln in vorgegebener Zeit meterlange Löschschlauchstrecken aneinander und legen dabei große Strecken zurück. Die DRK Wasserwachten nutzen den Wettkampf, um sich auf die bevorstehende Saison und die damit verbundenen Dienste vorzubereiten. Sie weihen die umliegenden Seen und Freibäder trotz widriger Wasser und Außentemperaturen ein. Zuletzt nominierte die DRK Wasserwacht aus Birstein die Freunde der Wasserwacht aus Alsfeld (Ortsverein Nieder-Ohmen) und wettete, dass sie es nicht binnen 48 Stunden schaffen ihre Rettungsschwimmer zu überreden in extrem kaltes Wasser zu springen. Man merke an, dass sich das Spektakel am 13. Mai während den »Eisheiligen« abspielte. Auf dem Spiel stand bei dem Wettbewerb eine Einladung zum Grillen. Neben der Wasserwacht aus Nieder-Ohmen wurden die Wasserwacht aus Bad Wildungen und die Landesleitung der Wasserwacht nominiert. Sowohl die Landesleitung, als auch die Wasserwacht Bad Wildungen hat es nicht geschafft der Nominierung nachzukommen und muss nun die Wasserwacht aus Birstein zu einem Grillfest einladen, zu dem sich die Wasserwacht aus Alsfeld auch dazugesellen wird. Denn für den Kreisverband Alsfeld haben neun Rettungsschwimmer und Trainer der Wasserwacht Nieder-Ohmen teilgenommen und sprangen gemeinsam ins derzeit noch sehr frische Wasser des Freibades Grünberg – das ganze bei gemessenen 15 Grad Wasser- und etwa zehn Grad Außentemperatur sowie strömendem Regen. Begleitet wurden die Rettungsschwimmer vom großen Wassertier aus dem Schwimmbad »aquariohm« aus Mücke, welches dort jeden Samstag von der Wasserwacht für Spaß und Spiel aufgebaut wird. In der Zeit von 13 bis 17 Uhr passen die Rettungsschwimmer der Wasserwacht auf, dass den Kindern beim Spielen mit dem Wassertier nichts passiert.

Damit die »Cool Water Challenge 2014« nicht abreißt, haben die Wasserwachtler aus Nieder-Ohmen ihre Freunde aus Gießen, Frankfurt und Lindau nominiert. Gießen hat bereits nachgezogen und die Lahn »eingeweiht«, und die Freunde aus Frankfurt und Lindau sind bekanntlich auch nicht wasserscheu. Die Nieder-Ohmener Wasserwacht freut sich schon auf deren Videos.

Wer Interesse an der Wasserrettung und Bootsdiensten hat, findet die Wasserwacht übrigens per Facebook unter »DRK Wasserwacht Nieder-Ohmen« oder im Internet unter www.wasserwacht-hessen.de.

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