04. November 2011, 17:43 Uhr

Hilfeleistungslöschfahrzeug hat auch Blaulicht

Mücke (ng). Die Freiwillige Feuerwehr Mücke holte am Donnerstag ihr neues Fahrzeug HLF 20/16 für die Feuerwehr Mücke bei der Firma Schlingmann in Dissen ab.
04. November 2011, 17:43 Uhr
Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/16) für die Feuerwehr Mücke ist in dieser Woche eingetroffen. (Foto: ng)

Mit dabei waren Gemeindebrandinspektor Stefan Hahn, der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Wißner, Wehrführer Stefan Reinhardt und die Feuerwehrangehörigen, Marc Filipp, Darwin Götz, David Lang, Thomas Reinhardt, Dirk Schneidmüller, Andreas Seim, Joachim Walther und Thorsten Walther.

Froh waren die Mücker Feuerwehrleute in dieser Woche darüber, das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug abholen zu können. Vorausgegangen war ein fast dreijährige Planungs- und Ausschreibungszeit. Das Fahrzeug ersetzt den bisherigen Rüstwagen.

In den Abendstunden empfingen Bürgermeister Matthias Weitzel und ein großes Aufgebot von Feuerwehrangehörigen aus der Gemeinde Fahrzeug und Abholer. Auf ein Mercedes Atego Fahrgestell mit 210 kW Leistung hat die Firma aus Dissen ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 für die Feuerwehr Mücke aufgebaut. Das Fahrzeug verfügt neben einem fest eingebauten 1600-Liter-Tank über eine Seilwinde mit fünf Tonnen Zugkraft. Ausgestattet ist es mit Beladungsgegenständen für Brandeinsätze sowie für die technische Hilfeleistung.

Um adäquate Hilfe bei Verkehrsunfällen leisten zu können, ist ein hydraulischer Rettungssatz mit Schneidgerät, Spreizer und Rettungszylindern an Bord, Plasmaschneider, Motorsäge sowie Trennschleifer ergänzen das Gerät.

Der Norm entsprechend verfügt das Fahrzeug über eine vierteilige Steckleiter und eine dreiteilige Schiebleiter. Für den Brandeinsatz stehen der Mannschaft Hochdrucklüfter, Hohlstrahlrohre, Atemschutzgeräte und Schläuche in Tragekörben und auf der Einmannhaspel zu Verfügung. Ein formbeständiger Schlauch auf der Schnellangriffshaspel vervollständigt die Ausrüstung. Da die Autobahn im Ausrückbereich der Feuerwehr Nieder-Ohmen liegt, legten die Verantwortlichen große Aufmerksamkeit auf die Erkennbarkeit im Straßenverkehr. Daher verfügt das Fahrzeug über Blaulicht und eine rückwärtige Verkehrswarneinrichtung in LED-Technik, Frontblitzer, eine druckluftbetriebene Martinshorn-Sondersignalanlage, Verkehrssicherungshaspel und gelbe reflektierende Konturbeklebung. Für Einsätze bei Dunkelheit stehen ferner noch ein pneumatisch betriebener Lichtmast mit Xenonscheinwerfern und im Fahrzeugaufbau eingelassene Halogenstrahler zur Umfeldbeleuchtung bereit.

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