28. März 2008, 19:02 Uhr

»Astronauten des Gleitsportes« beim vergnüglichen Alpenhopping

Mücke (pm). Ein Verein geht auf Reisen: Alpenhopping 2008. Das Wintersportevent der Hessischen Gleitkultur e.V. führte von Groß-Eichen nach Österreich und wieder zurück.
28. März 2008, 19:02 Uhr
Die sechs Ausflügler aus Mücke vor dem Start zum Alpenhopping.

Mücke (pm). Ein Verein geht auf Reisen: Alpenhopping 2008. Das Wintersportevent der Hessischen Gleitkultur e.V. führte von Groß-Eichen nach Österreich und wieder zurück. Die Hessische Gleitkultur, ein noch junger Verein mit festen Wurzeln im Vogelsberg, wollte zu einem ganz besonderen Wintersporttrip nach Österreich aufbrechen. Hotels oder Pensionen sollten bei diesem Ausflug aber keine Rolle spielen. Beim »Alpenhopping 2008« sollte der Trip eine Woche dauern und nur eine begrenzte Anzahl »Extremsportler« zugelassen sein. Genächtigt wurde im Bus, auf Parkplätzen, im Schnee. Der Spaß begann in Groß-Eichen, führte ins Skigebiet Hauser Kaibling samt Open-Air-Konzert der Sportfreunde Stiller über Bad Hofgastein und die Gerlos-Platte nach Serfaus und St. Anton.

Knapp eine Woche später wollten die sechs »Astronauten des Gleitsports« wieder zurück in Mücke sein. Mit an Bord: Martin Becker (Mücke-Merlau), Martin Günzel (Ulrichstein-Köddingen), Thomas Hofmann (Mücke-Sellnrod), Mark Philippi (Mücke-Groß-Eichen), Markus Rink (Frankfurt-Sachsenhausen) und Jan Werner (Ulrichstein-Bobenhausen). Ein Bus, der im Regelfall 50 Personen samt üppigem Reisegepäck durch Europa fährt, sollte den Ansprüchen genügen. Doch was für das »Alpenhopping 2008« zählte, gehört nicht zur regulären Ausstattung des modernen Fernreisebusses: angefangen bei Wäscheleinen über vollwertige Betten bis hin zu offenen Feuerstellen oder einer Grillstation. Mit dieser »Sonder-Sonderausstattung« ging es los.

»Alpenhopping« steht für die extreme Art, fünf Skigebiete Österreichs auf Herz und Nieren zu testen. Nach der Ankunft im Hauser Kaibling herrschte Nebel im Tal. Doch bevor die Feier mit den »Sportis« begann, warteten die Pisten. Nachmittags hieß es raus und auf zum Soundcheck der »Sportis.« »Sunrise Avenue« spielt enschließlich die 4000 Gäste des 3. Open-Air zum Saisonfinale in den Schlaf. Die »Sportfreunde Stiller« rockten dann den Kaibling und die sechs HGKler rockten mit. Am nächsten Tag ging es Richtung Bad Hofgastein. Angesichts Nebel, Schnee und Regen fiel die Entscheidung für einen Wellnesstag. Am nächste tag hatte es geschneit. Einmal mehr wurden die Protagonisten des Reiseberichts mit Nebel und extrem trüben Aussichten geweckt. Oben angekommen ar keine Piste zu sehen und nur die butterweiche Puderlandschaft unter den Brettern zu fühlen. Die ersten Abfahrten waren sehr mühsam, doch dann drehte der Wind, die Wolken verschwanden und die Sonne brannte. »Ein Traum wurde wahr«. Bei Neuschnee und glasklarer Sicht versanken die sechs mit jedem Schwung bis zu den Knien im »Powder« des Falschbachs.

Berauscht vom Tiefschnee-Feeling feierten die HGKler einen außergewöhnlichen Tag im Schnee. Am Dienstag folgte in Serfaus ein Tag wie aus dem Bilderbuch mit Sonne, Schnee und Spaß satt. Klar, dass sich auch dieser Tag außerhalb der markierten Pisten, aber auf sicherem Terrain, abspielte. Sechs strahlende Boarder und sechs ruinierte Bretter waren das Ergebnis des vorletzten Schneetags. In St. Anton folgte das Finale. Zu Beginn lockten auch dort fluffige Tiefschneehänge. Schnell widmeten sich die HGKler der Sonne, den Pisten und dem Aprés-Ski. Und die Rückfahrt am Gründonnerstag war gespickt von Anekdoten und der ersten Diashow in der »Coach Lounge«.



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