13. Juni 2021, 19:34 Uhr

»Impfzentrum light« im Kamax-Werk

13. Juni 2021, 19:34 Uhr
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Aus der Redaktion
180 Dosen Impfstoff verabreichen Ärzte bei der Impfaktion im Homberger KAMAX-Werk. FOTO: PM

Homberg (pm). Endlich kommen die Impfdosen auch am Arbeitsplatz an, wie sich im Unternehmen KAMAX in Homberg zeigt. Die ersten 180 Dosen des Impfstoffs »Comirnaty« von BioNTech sind in dem Werk in Homberg am vergangenen Freitag verimpft worden. In Abhängigkeit von der Liefermenge finden in den nächsten Wochen die weiteren Impftage statt. Insgesamt haben sich über 1300 Personen bei dem Hersteller von hochfesten Verbindungselementen und komplexen Umformteilen für die weltweite Mobilitätsindustrie angemeldet.

Die Online-Registrierung stand allen Beschäftigten und deren Angehörigen von sämtlichen KAMAX Standorten in ganz Deutschland frei. Je nach Liefermenge des Impfstoffs erhalten die Impf-Interessierten dann nach und nach über die bei der Anmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse ihre Termine zur Erst- und Zweitimpfung.

Zügig geimpft

Die interne Priorisierung sieht vor, dass an den ersten Impftagen vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedacht werden, die in der Produktion tätig sind. Sie haben keine Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, wie das Unternehmen hierzu mitteilt.

Es gab nach der Premiere viel Lob für die gute Organisation und Ruhe mit der die Immunisierung vorgenommen wurde. Das sogenannte Kommunikationszentrum auf dem KAMAX Betriebsgelände in Homberg wurde eigens für diesen Zweck zu einem »Impfzentrum light« umgerüstet.

In der Hochphase waren zwei Ärzte vor Ort und es konnte nahezu im Minutentakt geimpft werden. So waren die 180 Dosen bereits am frühen Nachmittag aufgebraucht.

KAMAX hat bereits vor dem Corona-Ausbruch in Europa im Frühjahr 2020 ein Pandemieteam zusammengestellt. Es informiert die Beschäftigten regelmäßig und erarbeitet notwendige Vorsichtsmaßnahmen. Zudem sensibilisiert die Impfkampagne #KAMAXkicks Corona die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Poster und Shirts. Das ziel ist für das Unternehmen, sobald wie möglich eine Immunisierung für die Beschäftigten ujnd ihre Familien anzubieten. Nach den Werken in den USA und China, wo dies bereits seit April dieses Jahres umgesetzt werden konnte, ist dieser Prozess nun auch in Deutschland in vollem Gang.



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