18. Oktober 2013, 15:18 Uhr

Nun heißt es Freiwillige vor

Homberg-Ober-Ofleiden (ks). »Vielleicht gründet sich aus der Arbeitstruppe heraus ein Förderverein?« Optimismus ist angesagt bei der Dorferneuerung in Ober-Ofleiden, schließlich sollen die Bürger beim Umbau des Dorfzentrums eine Menge an Eigenleistung stemmen.
18. Oktober 2013, 15:18 Uhr
Für den Umbau des Gemeinschaftshauses in ein neues Dorfzentrum werden Freiwillige gesucht. Denn rund 50 000 Euro sollen über Eigenleistung abgefangen werden. (Foto: ks)

So befasste sich auch der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema. Vorgesehen ist nun, die Planung zum Umbau des Dorfgemeinschaftshauses zur neuen Dorfmitte bei einem Neujahrsfest einer möglichst breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dann könnten sich Freiwillige für die vorgesehenen Arbeiten in Listen eintragen, so die Hoffnung.

Es ist noch eine ganze Menge zu tun, gab Ortsvorsteherin Friederike Feyh zum Einstieg in die Sitzung die Richtung vor. »Wenn das Dorfzentrum so wie jetzt vorgesehen entstehen soll, dann müssen wir uns einbringen.« Nur so kann nämlich der gegebene Kostenrahmen eingehalten werden.

Die Finanzierung steht bekanntlich nach der Förderzusage der WI-Bank. Architekt Michael Josef Ruhl, der die Vorentwürfe zur Umgestaltung der Dorfmitte erstellte, hat rund 50 000 Euro an Eigenleistung eingerechnet. Sie betrifft die energetische Sanierung des Jugendhauses, Abriss und Sanierung von Altbau und Dach, Anbau des Saals, Neubau eines Zauns, Pflastern im Hof.

»Trägerverein kann funktionieren«

Ortsbeiratsmitglied Thomas Graf erklärte sich bereit, die Arbeiten zu organisieren und anzuleiten. Beim geplanten Neujahrsfest
(4. oder 11. Januar, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben) soll die Planung vorgestellt werden und man hofft darauf, Aktive für die Arbeiten zu gewinnen.

Bei der Stadt wäre es bekanntlich gern gesehen, wenn sich künftig Trägervereine um die Gemeinschaftshäuser kümmern. In Ober-Ofleiden hatten Vereinsvertreter grundsätzlich Bereitschaft signalisiert und der Ortsbeirat will die Gründung eines Trägervereins vorbereiten. Bisher gibt es noch keinen solchen auf Homberger Gebiet.

»Alle sagen, sollen doch erst mal die Anderen,« meinte die Ortsvorsteherin. Mitglieder des Beirats und auch Erster Stadtrat Michael Rotter wussten aber von positiven Beispielen solcher Trägervereine aus dem Alsfelder und Marburger Raum zu berichten. »Das kann funktionieren. Solche Vereine können auch besser Veranstaltungen anbieten oder Spenden aktivieren,« meinte Rotter.

Eventuell, so die Hoffnung im Beirat, kann ein solcher Trägerverein aus einer Arbeitsgruppe heraus entstehen, wie es zum Beispiel in Erfurtshausen der Fall gewesen ist.

Etwas erstaunt war man darüber, dass offiziell noch kein Architekt mit den Umbauarbeiten beauftragt worden ist. Der Ortsbeirat hatte hier einen Wunsch formuliert, von insgesamt drei Büros hat die Stadt Angebote eingeholt. Diese werden nun gesichtet und der Wunsch des Ortsbeirats »wird einfließen, wenn es passt,« so Michael Rotter. Er kündigte eine baldige Entscheidung an.

Auch der nächste Punkt drehte sich um die Dorfmitte, denn nach der Umgestaltung werden mehr Parkplätze gebraucht. Dafür soll ein Teil des gegenüber liegenden Festplatzes genutzt werden, so die Ortsbeiratsmitglieder. Ein Teil der Fläche wird aber auch als Bolzplatz genutzt. Beide Nutzungen schließen sich nicht aus, so das Gremium übereinstimmend. Der Bolzplatz könne etwas weiter in den hinteren Bereich rücken und im vorderen Bereich nach links ein Teil für Parkplätze genutzt werden.

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