10. November 2010, 20:04 Uhr

Teddy und Süßes zum Weihnachtsfest

Homberg (rs). Kuscheltiere, Schulmaterialien und natürlich Süßigkeiten - das sind die Dinge, die die Schüler der Klasse 6b an der Ohmtalschule in den vergangenen Tagen für die Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« gepackt haben.
10. November 2010, 20:04 Uhr
Zufrieden brachten die Schüler der Klasse 6b am Mittwoch ihre Päcken zur Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« in das Geschäft »per pedes«. (Foto: rs)

Homberg (rs). Kuscheltiere, Schulmaterialien und natürlich Süßigkeiten - das sind die Dinge, die die Schüler der Klasse 6b an der Ohmtalschule in den vergangenen Tagen für die Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« gepackt haben. Auf diese Weise wollen sie Kindern in Osteuropa zum Weihnachtsfest eine Freude machen. Am Mittwoch Vormittag lieferten die Schüler die gepackten und liebevoll weihnachtlich beklebten Schuhkartons in der Innenstadt beim Schuhgeschäft »per pedes« ab. Das Geschäft ist neben dem Schuhhaus Seibert eine der Homberger Sammeladressen für die bundesweite Aktion.

Nach Angaben von Geschäftsinhaberin Ute Schneider hat sie die Aktion bereits im dritten Jahr unterstützt, erstmals zusammen mit einer Schulklasse. So hat sie der Klasse die nötige Menge an Schuhkartons zukommen lassen und die Aktion auch noch mit einer Spende unterstützt. Denn es fallen Kosten für den Transport nach Osteuropa an, und die versandten Sachen sollen neue Dinge sein, nicht gebrauchte. Und einen großen Teil des Portos haben die Schüler aus der Klassenkasse finanziert. Nach Angaben der Schüler wurden sie für die Geschenke finanziell von den Eltern oder auch Großeltern unterstützt, und es wurden ansehnliche Geschenke in die Schuhkartons verpackt. Da gab es Wärmendes für Kopf, Hände und Füße, für den Schulalltag oder die Freizeit Buntstifte und Malblöcke, sogar kleine Rucksäcke, Zahnpasta sowie Zahnbürsten und natürlich dem Weihnachtsfest angemessen alle Arten von Süßigkeiten. Und dann gehen aus Homberg auch noch jede Menge Kuscheltiere auf die Reise zu den armen Kindern in Osteuropa. Die Kinder haben die Schuhkartons nach verschiedenen Altersgruppen bestückt, nach Junge oder Mädchen unterschieden und auch noch jeweils ein kleines Begleitschreiben beigelegt. Weil in Osteuropa wohl eher wenige Menschen Deutsch sprechen können, hat man sich für ein kurzes Schreiben in Englisch entschieden. Nach Einschätzung von Klassenlehrerin Sabine Tuchscherer werden die beschenkten Kinder, soweit sie kein Englisch lesen können, sicher jemanden finden, der ihnen das Anschreiben übersetzen kann. Einen schriftlichen Rücklauf der Beschenkten an die Spender wird es nicht geben können, weil die Kartons anonym versandt werden. Aber nach Angaben von Ute Schneider gibt es immer zentrale Infoveranstaltungen, bei denen der veranstaltende Verein »Geschenke der Hoffnung« aus Berlin Bilder von Geschenkübergaben vorweist und über die Resonanz berichtet. Im Vorjahr hatte es so eine Infoveranstaltung sogar in Homberg gegeben.

An die anderen Sepnder gewandt informierte Ute Schneider am Mittwoch, dass der letzte Abgabetermin der Päckchen am kommenden Montag, dem 15. November, bis 18 Uhr sein wird. Abgegeben werden können die Schuhkartons bei »per pedes« oder dem Schuhhaus Seibert.



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