11. August 2021, 21:51 Uhr

»Gute Ideen in den Dörfern«

11. August 2021, 21:51 Uhr

Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Gemeinde besuchte Bürgermeisterkandidat Gerhard Kaminski jetzt Elpenrod. Bei einer Ortsbegehung gab Ortsvorsteherin Petra Henkel der Gruppe umfassende Erläuterungen zu den einzelnen Stationen.

Sie begrüßte die Beiratsmitglieder und den parteilosen Bürgermeisterkandidaten am Dorfgemeinschaftshaus, wo es gleich die erste Präsentation gab. Henkel erläuterte das Konzept des DGH, wer es nutzt und dass es gut ausgelastet sei. Nachdem man auch einen Blick ins Innere geworfen hatte, ging es zur zweiten Station: der Dorfkirche. Da sie oberhalb des alten Ortskerns liegt, mussten viele Stufen erklommen werden, bevor das Gotteshaus erreicht war. Es wurde bereits 1574 erbaut und stammt somit aus der bewegten Frühzeit der Reformation. Weiter ging es über den Friedhof, auf dem es einen der seniorengerechten, niedrigen Schubkarren auszuprobieren gab, deren Anschaffung der Seniorenbeirat ermöglicht hatte. Nächstes Ziel war der Jugendraum.

Nachdem es keine Jugendgruppe mehr im Ort gibt, hat die Dorfgemeinschaft überlegt, was damit geschehen soll. Ihn ganz aufgeben wollte man nicht. Im Ergebnis hat sich eine generationsübergreifende Gemeinschaft gebildet, die den Raum weiter für geselliges Beisammensein und die Freizeitgestaltung nutzen will. Hier wie abschließend auf dem gepflegten Kinderspielplatz konnte die Besuchergruppe einen Eindruck von den vielfältigen Aktivitäten einer aktiven Dorfgemeinschaft gewinnen. Deren Regiestuhl steht, das wurde auch deutlich im Haus von Ortsvorsteherin Petra Henkel und ihrer Familie. »Das alles war sehr eindrucksvoll und hat mich in der Auffassung bestärkt, dass man sich um die Zukunft unserer Dörfer weniger Sorgen machen muss, wenn mit guten Ideen, persönlichem Engagement und der bewussten Pflege des Zusammenhalts«, fasste Kaminski seine Eindrücke von der Ortsbesichtigung in Elpenrod zusammen.

Beim anschließenden Treffen des Seniorenbeirats, das dem Kennenlernen der neuen Gewählten diente, wurde der Bürgermeisterkandidat ebenfalls einbezogen. Bald entwickelte sich eine Diskussion zu der Frage, wo man in Zukunft den Seniorentreff und die Beiratssitzungen durchführen wolle. Der bisherige Versammlungsraum im evangelischen Gemeinschaftszentrum in Nieder-Gemünden ist nur über eine Treppe im ersten Stock, also nicht barrierefrei, zu erreichen. »Wir sollten bald eine Alternative finden und den Senioren anbieten«, meinte Renate Müller, die seit Kurzem die Vorsitzende des Gemündener Seniorenbeirats ist. Neben dem DGH in Nieder-Gemünden wollen die Beiratsmitglieder bei ihrem nächsten offiziellen Treffen auch das Vereinsheim des Sportvereins TSV daraufhin prüfen, ob es als barrierefreier Versammlungsraum geeignet ist.

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