21. September 2014, 18:18 Uhr

Kleine Helfer auf Kartoffelacker

Gemünden/Mücke (eva). Wie kommen die Kartoffeln aus der Erde, oder wo kommen die Kartoffeln überhaupt her? Diese Fragen dürften bei den Kindern der Kindergärten Ruppertenrod, Ober-Ohmen und auch Nieder-Gemünden seit letzter Woche geklärt sein.
21. September 2014, 18:18 Uhr
Die Dinos des Kindergartens »Siebenstein« unterstützten, wie man sieht, Heiko Schäfer aus Nieder-Gemünden tatkräftig bei der Kartoffelernte. (Foto: eva)

Denn wer auf diese Fragen noch keine Antwort wusste, der hatte in der vergangenen Woche Gelegenheit, dies auf einem Kartoffelacker in der Gemarkung Burg-Gemünden zu erfahren. Wie schon in den vergangenen Jahren, hatte Heiko Schäfer aus Nieder-Gemünden den Kindern wieder die Möglichkeit geboten auf einem Kartoffelacker selbst Hand anzulegen und sich über die »Bodenschätze« zu freuen, die aus der Erde kommen.

Waren es am Montag die Kinder des Kindergartens Ruppertenrod und am Mittwoch des Kindergartens Ober-Ohmen, so waren es am Freitag schließlich die Dinos des Gemündener Kindergartens »Siebenstein«, die Heiko Schäfer tatkräftig bei der Kartoffelernte unterstützten. Gemeinsam mit Kindergartenleiterin Anita Geißler und Erzieherin Karola Kratz kamen sie »gestiefelt und gespornt« in der »Bennerhecke«, so der Flurname des Ackers in Burg-Gemünden, an.

Bevor sie zur Tat schreiten konnten, vermittelte Heiko Schäfer ihnen Wissenswertes über das Auslegen, Pflegen und Ernten der »Erdäpfel«, wie die Kartoffeln ja auch genannt werden. Und tatsächlich, so erfuhren die Kinder, haben die Kartoffeln auch kleine grüne Äpfel, die sich über der Erde zum Schluss am Strauch bilden und die, wie
ihnen Heiko Schäfer erklärte für Mensch und Tier absolut ungenießbar sind - im Gegensatz zu der tollen Knolle, die anschließend, wie zur Großmutters Zeiten, mit dem Karst (Zweizahn-Hacke oder auf Oberhessisch »Koasch) aus dem Boden gegraben wurden. Fleißig und voller Elan halfen die Kinder die Körbe mit dem »Ackergold« der Sorten mit den tollen Namen »Granola«, »Marabell«, »Agria« oder »Belana«, zu füllen.

Und wie es sich gehört, wurde nach getaner Arbeit auch auf einer angrenzenden Wiese in der freien Natur gefrühstückt, während im Hintergrund nun der Kartoffelroder die Arbeit übernommen hatte und bevor es wieder zurück in den Kindergarten ging. Wie Leiterin Anita Geißler informiert, wurden auf dem Gelände des Kindergartens in einem Hochbeet auch ein paar Kartoffeln angebaut, und es ist vorgesehen mit den Kartoffeln aus eigener Ernte und den von Heiko Schäfer überlassenen in der nächsten Woche gemeinsam im Kindergarten Pellkartoffeln mit Quark zu essen.

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