09. Dezember 2013, 18:33 Uhr

Rundum gelungener Spaß mit Geliebten und Millionen

Gemünden-Ehringshausen (ek). Nach acht Aufführungen an den vergangenen Wochenenden endete jetzt nach dem letzten Vorhang die diesjährige Spielsaison der Laienspielgruppe.
09. Dezember 2013, 18:33 Uhr
Riesenspaß für über 1000 Besucher in acht Aufführungen: Die Akteure der turbulenten Komödie »Wer ist im Bett mit dem Butler?«. (Foto: ek)

Seit 29 Jahren begeistert die Gruppe in der Regel in der Vorweihnachtszeit eine große Fangemeinde. Acht ausverkaufte Vorführungen lockten weit mehr als 1000 begeisterte Zuschauer in den Saal der Gaststätte Schott, wo die Komödie »Wer ist im Bett mit dem Butler?« von Michael Parker gespielt wurde.

Gut eingespieltes Team

Mit einem gut eingespielten Team vor und hinter den Kulissen stellten die Mitglieder der Laienspielgruppe erneut ihr schauspielerisches Können und ihre Professionalität unter Beweis. Das ansprechende Ambiente im Zuschauerbereich und eine gelungene Bühnendekoration taten ein Übriges, so dass die vielen Zuschauer aus Nah und Fern begeistert waren. Nach unermüdlichen Probeabenden und einem Theater-Workshop waren der herzliche und anhaltende Applaus der wohlverdiente Lohn.

Die Handlung spielte in einem feudalen Haus in Kalifornien. Nach dem Tod des Hausbesitzers Olden, einem Millionär mit großem Besitz, hat dieser sein ganzes Vermögen seiner einzigen Tochter Constance (Dunja Werneburg) hinterlassen.

Es gibt aber einige Ausnahmen, nämlich die 22 Millionen- Dollar-Yacht, die seine Geliebte Josefa Obermaier (Manuela Hohl) erhalten soll, die 25 Millionen Dollar teure Kunstsammlung, die an seine Geliebte Reneè La Fleur (Conny Habermehl) gehen soll sowie eine unbezahlbare Oldtimersammlung, die für die Geliebte Marjorie Merivale (Andrea Ruckelshausen) gedacht ist.

Mit Herzblut gespielt

Constance erscheint im Haus ihres Vaters in Begleitung ihres Anwaltes Roy Vance (Thomas Tomaschewski), entschlossen, die drei Damen auszuzahlen, oder das Testament anzufechten. Der vom Anwalt engagierte Privatdetektiv William Davis jr. (Stephan Seipp) erweist sich bei seinen »verdeckten Ermittlungen« im Hause als äußerst tölpelhaft und wenig hilfreich. Dreh- und Angelpunkt der Handlungen ist Butler Clifton (Gernot Krumbein), der die Hintergründe kennt und nach dem Tod seines Arbeitgebers diesen bei den Geliebten erfolgreich vertreten hatte.

In ihrem Auftrag hatte er, so klärt sich alles am Ende auf, für einen sehr erfolgreichen Verkauf der Erbteile gesorgt. Die ältliche, schwerhörige Haushälterin Agnes (Margot Peltzer) lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ihre zahme Hausratte »Oscar« sorgt für viel Verwirrung allein durch das Suggerieren der Anwesenheit. Schließlich ist es Susie Legere (Andrea Falk), eine vom Butler engagierte Schauspielerin, die das Verwirrspiel auflöst.

Die Aufführungen waren ein ansteckender Spaß für die Schauspieler und das Publikum gleichermaßen. Die Rollen wurden von den Laiendarstellern brillant ausgefüllt und mit Herzblut gespielt. Die großartige Leistung des Ensembles spürte auch das Publikum, der Funke sprang über und ließ die mehr als zweistündige Aufführung viel zu schnell vergehen. Damit die Aufführungen in dieser Form gelingen konnten, dafür stand zunächst Regisseur Karl Pitzer. Aber es wirkten natürlich noch weitere Helfer hinter den Kulissen mit.

Als Regieassistenz war Dr. Jörg Müller aktiv, als Souffleuse war Sandra Petry-Krumbein tätig, für die Bühnendekoration zeichneten Winfried Keßler und Thomas Tomaschewski verantwortlich, während Gerhard Spahr die Technik im Griff hatte. Ulrike Tomaschewski kümmerte sich um die Maske, die Kostüme und Requisite, während Anja Seipp um die Frisuren bemüht war.

Schon jetzt dürfen sich alle Freunde und Fans der Laienspielgruppe aus Nah und Fern schon auf das kommende Jahr freuen, wenn es im 30. Jahr ihres Bestehens wieder heißt »Vorhang auf«.

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