Vogelsbergkreis

Fassade muss saniert werden

Bei der Jahreshauptversammlung des Schützen- und Sportvereins Stumpertenrod/Köddingen handelte man die beiden Geschäftsjahre 2019 und 2020 gemeinsam ab. War 2019 für den Verein noch ein äußerst aktives Jahr, so war es 2020 eher etwas ruhiger. Vorsitzender Gernold Stein machte im Jahresbericht deutlich, dass der Verein sehr rege ist.
10. September 2021, 22:02 Uhr
Herbert Schott
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Ehrung der ausgeschiedenen, langjährigen Vorstandsmitglieder mit (v. l.) Mario Schlusina, Ehepaar Frauke und Gernot Stein, Walter Stein sowie Ingmar Kraußmüller. FOTO: HSO

Bei der Jahreshauptversammlung des Schützen- und Sportvereins Stumpertenrod/Köddingen handelte man die beiden Geschäftsjahre 2019 und 2020 gemeinsam ab. War 2019 für den Verein noch ein äußerst aktives Jahr, so war es 2020 eher etwas ruhiger. Vorsitzender Gernold Stein machte im Jahresbericht deutlich, dass der Verein sehr rege ist.

Erstmals wurde Ende Januar im Schützenhaus ein Discoabend veranstaltet. Obligatorisch schon das Schlachtessen, das wieder gut angenommen wurde. Im März hat man am Bezirksschützentag teilgenommen. Zum Gaudischießen im Schützenhaus hatten sich elf Mixed-Mannschaften angemeldet. Am 30. April veranstaltete der Verein das »Maifeuer« und im Juli war das Backhausfestein Höhepunkt im Jahr.

Als kleines Dankeschön für die große Unterstützung lud man Anfang November zum Helferfest ein. Das Jahr ging mit einem Schlachtessen der Altersschützen, der Vereinsmeisterschaft, dem Preisskat und mit dem »Reiser machen« für das nächste Backhausfest zu Ende. Im Jahr 2020 fanden wiederum ein Discoabend, das Schlachtessen und ein Backhausfest statt. Die restlichen Termine fielen alle »Corona« zum Opfer. Rechner Walter Stein legte die Zahlen vor. Der aktuell gute Kassenbestand ist nötig, denn eine Erneuerung der Außenfassade am Schützenhaus steht bevor.

Aus den Schießabteilungen berichtete Mario Schlusina. Leider konnte die Runde wegen Corona nicht beendet werden, für die bevorstehende neue Runde habe man zwei Mannschaften gemeldet. Beim Pistolenschießen gewann bei den Herren I Marc Semmler, bei den Herren II Mario Schlusina, bei den Herren III Hans Jürgen Korell und bei den Senioren II Otto Schlusina.

Das Gewehr-Finalschießen gewann Sascha Stein bei den Herren I, Mario Schlusina bei den Herren II, Rainer Schneider bei den Herren III, Otto Schlusina bei den Senioren II und Gerhard Schweißguth bei den Senioren IV. Außerdem wurde eine Mannschaft mit der Luftpistole in 2020 Bezirksmeister.

Mit einem deutlich verjüngten Vorstand blickt der Verein in die Zukunft. Für den scheidenden Vorsitzende Gernold Stein wird der bisherige 2. Vorsitzende Mario Schlusina gewählt. Das vakante Amt wird nun neu mit Kai Merkel besetzt. Der neue Kassenwart heißt künftig Jan Bonnardt, Walter Stein scheidet aus dem Amt aus. Martin Kern und Michael Wolf sind Beisitzer. Gernold Stein, der 26 Jahre das Amt des Vorsitzenden ausgeübt hat, würde zum »Ehrenvorsitzenden« gewählt.

Der Beigeordnete Albrecht Stein überbrachte dann Grüße der Gemeindegremien. Bezirksschützenmeister Ingmar Krausmüller betonte, dass es wieder langsam weitergehe und stellte ein Kreisschützenfest in Ruppertenrod in Aussicht. Bei den aktiven Mitgliedern im Schützenkreis seien die Zahlen stabil, dass auch die Runde weiter geschossen werden soll, sagte er abschließend.

Im Ausblick auf die Zukunft teilte der neue Vorsitzende Mario Schlusina mit, dass zum Jahresende wieder die Vereinsmeisterschaft ausgetragen wird. Insgesamt wolle der Vorstand versuchen, neue Angebote zu machen. Im Gespräch sei auf Anregung von Mitglied Antje Döhler die Gründung einer Gymnastikgruppe für Frauen und Männer in Zusammenarbeit mit einer entsprechenden Fachkraft.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/fassade-muss-saniert-werden;art74,752243

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