25. August 2021, 21:49 Uhr

Etwas gegen Fachkräftemangel in der Pflege tun

25. August 2021, 21:49 Uhr
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Aus der Redaktion
Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak (l.) begrüßt gemeinsam mit Otfried Becker, Klassenleiter des Krankenpflegehelferkurses (4. v. r.), Dirk Topnik, Geschäftsführer des KKH, Beate Tanneberger, Pflegedienstleitung sowie Norbert Korzenek, Betriebsratsvorsitzender des KKH, die neuen Teilnehmer der Krankenpflegehelferausbildung an der Krankenpflegeschule des Vogelsbergkreises. FOTO: PM

Vogelsbergkreis (pm). Für zwölf junge Frauen und Männer aus dem Vogelsbergkreis beginnt ein neues Kapitel in ihrem Leben: Sie möchten Krankenpflegehelfer werden und haben dazu an der Krankenpflegeschule des Vogelsbergkreises in Alsfeld ihre Ausbildung begonnen. Diese dauert ein Jahr und beinhaltet 700 Stunden Theorie sowie 900 Stunden Praxis. Den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren die Teilnehmer am Krankenhaus in Alsfeld (KKH). Dabei durchlaufen sie alle chirurgischen und internistischen Stationen sowie die Sozialstation.

»Ich freue mich, dass Sie sich dazu entschieden haben, diese Ausbildung absolvieren zu wollen«, begrüßt Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak (CDU) die neuen Schüler. »Krankenpflegehelfer ist bestimmt kein leichter, aber mit Sicherheit ein sehr spannender und verantwortungsvoller Beruf. Sie werden mit Menschen zu tun haben, die ohne Ihre Hilfe nicht zurechtkommen würden«, konstatierte Mischak.

Auch Otfried Becker, Klassenleiter des Krankenpflegehelferkurses, heißt die Schüler gemeinsam mit Dirk Topnik, Geschäftsführer des KKH, Beate Tanneberger, Pflegedienstleitung, Norbert Korzenek, Betriebsratsvorsitzender des KKH, und dem Lehrerteam willkommen. Becker betont, dass die Ausbildung der Start in eine vielfältige Zukunft sei, denn sie biete viele Möglichkeiten, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. »Die Ausbildung ist eine solide Basis. Auf der einen Seite bietet sie zukunftssichere berufliche Perspektiven, andererseits kann sie beispielsweise das Fundament für eine weiterführende dreijährige Ausbildung in der Pflege sein«, sagte Becker. Dirk Topnik ergänzte: »Sie alle möchten dem Fachkräftemangel in der Pflege etwas entgegensetzen. Das freut uns sehr, da wir die zusätzliche Unterstützung sehr gut gebrauchen können.«



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