02. Dezember 2021, 21:26 Uhr

Eine neue Tradition für Feldatal?

02. Dezember 2021, 21:26 Uhr
Avatar_neutral
Von Herbert Schott
Über die Pyramide und das Fest zum »Anschieben« freuen sich auch die Kinder. FOTO: HSO

Das Feldatal ist ab sofort in der jährlichen Adventszeit wohl um eine Attraktion reicher, denn das erste »Pyramidenanschieben« der Gemeinde, das am vergangenen Wochenende stattgefunden hat, soll nicht das letzte bleiben. »Es war ein großer Erfolg und es wird auf jeden Fall im kommenden Jahr eine Neuauflage geben«, sagte Bernd Brandenburg, der Ideengeber aus Ermenrod.

Gemeinsam mit seiner Familie hatte Bernd Brandenburg am vergangenen ersten Advent erstmals zu diesem Event eingeladen, das im Erzgebirge eine lange Tradition hat und nun auch in Feldatal auf großen Zuspruch stieß; Rund um den Hof der Familie in der Groß-Feldaer Straße herrschte bereits zu Beginn ein reges Treiben und überall lag der Duft von frisch gebackenen Waffeln, original »Thüringer Rostbratwürstchen«, Steaks, Glühwein und Kinderpunsch in der Luft.

Die ganze Familie Brandenburg mit Töchtern samt Anhang, sorgte beim Fest für eine reibungslose Bewirtung der Gäste aus Nah und Fern.

Hauptattraktion, neben den kulinarischen Genüssen, war natürlich an diesem Tag die von Bernd Brandenburg und Keven Stein als Unikat selbst gebaute Pyramide, die pünktlich um 14 Uhr »angeschoben« wurde.

Der Hausherr selbst eröffnete das Straßenfest mit zwei Liedbeiträgen auf dem Akkordeon. In Anlehnung an die bergmännische Tradition aus dem Erzgebirge durfte natürlich das Steigerlied »Glück auf« nicht fehlen. Es folgte mit dem Weihnachtslied »O du fröhliche« der musikalische Übergang in die vorweihnachtliche Zeit. Die Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich aus Ehringshausen unterhielt die Gäste im weiteren Verlauf der Veranstaltung ebenfalls mit weihnachtlichen Klängen.

Auf einer Informationstafel konnten die Besucher zudem technische sowie geschichtliche Hintergründe erfahren. Dazu erklang dezente erzgebirgische Weihnachtsmusik aus der Konserve.

Erlös fließt in die Pyramide

An diesem ersten Advent wurde in Ermenrod noch bis in die frühen Abendstunden gefeiert. Die Familie Brandenburg bedankte sich bei den Besuchern und auch bei den zahlreichen Helfern aus der Nachbarschaft, ohne die es sicherlich nicht so erfolgreich gelaufen wäre.

Nach Abzug der Unkosten soll der Erlös des Tages in die Weiterentwicklung der Pyramide gesteckt werden, sagte Brandburg mit Blick auf das nächste geplante Pyramidenanschieben am ersten Advent 2022.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos