27. April 2021, 21:34 Uhr

Ehrenvorsitzender misst Fieber

27. April 2021, 21:34 Uhr
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Von Herbert Schott
Blick in den Spendenraum beim Termin in Groß-Felda. FOTO: HSO

Feldatal (hso). Blutspenden werden auch in Zeiten von Corona weiterhin und kontinuierlich benötigt. Täglich braucht man für Patienten in Deutschland rund 15 000 Bluttransfusionen. Ohne eine ausreichende Zahl an Blutspendern ist die Behandlung von Unfallopfern, Krebspatienten oder anderen schweren Erkrankungen nicht sichergestellt.

Die Blutspendedienste werden aktuell täglich vor neue Herausforderungen gestellt und sie rufen dazu auf, gerade jetzt mit der Spendenbereitschaft nicht nachzulassen. Das war auch ein Grund für die Feldataler Ortsvereinigung, wieder einmal einen Termin anzubieten.

So gab es seit einiger Zeit wieder einen Blutspendetermin in Groß-Felda. Coronabedingt war es dieses Mal aber anders als sonst. Um in den genutzten Räumlichkeiten den erforderlichen Abstand zwischen den Beteiligten gewährleisten zu können und auch um längere Wartezeiten zu vermeiden, fand die Blutspendeaktion ausschließlich mit vorheriger Online-Reservierung statt. Insgesamt 60 Spenderinnen und Spender hatten sich zum Termin in Groß-Felda registrieren lassen. Eine Zahl, so Martina Georg, die Vorsitzende der Ortsvereinigung, mit der man sehr zufrieden sei. Denn bei den Spendeterminen vor der Corona-Pandemie waren es schon des Öfteren geringere Zahlen.

Alle Blutspendetermine werden beim DRK derzeit unter Kontrolle und in Absprache mit den Aufsichtsbehörden unter den höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards vorgenommen.

Lunchpaket statt Imbiss

Maskenpflicht war auch an diesem Tag natürlich selbstverständlich. Die Abläufe für die Spender waren etwas anders als sonst, denn bereits am Eingang zur Feldahalle wartete der Ehrenvorsitzende Robert Belouschek, um ihre Online-Registrierung zu kontrollieren und um Fieber zu messen. Danach ging es weiter zur eigentlichen Anmeldung bei der Vorsitzenden Martina Georg und von da an lief alles seinen gewohnten Gang. Georg berichtete am Ende des Spendentermins von einem Erstspender. Besonders war sie darüber erfreut, dass viele der treuen Mehrfachspender und besonders diejenigen aus dem »Hunderter-Club« auch unter den derzeitigen Bedingungen gekommen waren.

Ehrungen wurden keine durchgeführt und auch auf den sonst üblichen Imbiss wurde verzichtet. Aus Sicht des einen oder anderen Spenders fehlte die sonst so lockere Stimmung. Gerade beim abschließenden Imbiss saß man oft noch gemütlich beisammen und nutzte die Zeit zum Plausch.

Als Dankeschön an die Spender überreichte die Ortsvereinigung am Ausgang aber an jeden ein Lunchpaket mit allerlei süßen und kräftigen Leckereien.



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