29. Oktober 2020, 21:46 Uhr

Pläne für neuen Regionalmarkt

29. Oktober 2020, 21:46 Uhr
Ein Markt mit regionalen Produkten wie in Homberg (Foto) und Feldatal soll am Bahnhof Mücke veranstaltet werden. FOTO: PM

Es könnte so schön sein, auf dem »Markt uff de Mück« regionale Produkte einzukaufen und dann mit Bekannten bei einer Tasse Kaffee zu schwätzen. Am Mittwoch stellten Nadine Euler und Karin Pichelmann einen Vorschlag für die zukünftige Nutzung des Bahnhofs Mücke in der Sitzung der Gemeindevertretung vor. Die Abgeordneten reagierten überaus positiv auf die Anregung, einstimmig votierten sie dafür, der Gemeindevorstand soll die Voraussetzungen für einen solchen Regionalmarkt schaffen. Der entsprechende Antrag wurde sogleich von den Vorsitzenden der vier Fraktionen unterzeichnet.

Der Vorschlag entstand aus der Tourismus-Arbeitsgemeinschaft der Kommune heraus, wie Nadine Euler erläuterte. Die AG sucht nach Wegen, mehr Besucher in die Gemeinde am Fuß des Vogelsbergs zu locken. Eine Möglichkeit bietet ein Regionalmarkt, der zweimal im Jahr angeboten werden könnte. Hierfür könnte man den Bereich am Bahnhof gut nutzen, dort ist genug Platz für Marktstände am Samstag, wenn keine Autos von Pendlern abgestellt sind.

Das Bahnhofsgebäude gehört der Gemeinde, wird teilweise noch von der Bahn genutzt. Allerdings ist das Bauwerk stark heruntergekommen, »wir waren schockiert«, erinnert sich Euler an die Besichtigung mit Bürgermeister Sommer.

Nach einer Renovierung könnten dort eine Küche und Sanitäranlagen für den Markt bereitstehen. Strom- und Wasseranschlüsse sowie die zentrale Lage in der Nähe der Einkaufsmärkte sprechen für einen Markt auf dem Bahnhofsgelände. Das Sortiment sollte regionale Produkte umfassen wie Käse, Wurst, Kerzen und Kunstgewerbe. Das Konzept sieht vor, sich auf regionale Produkte zu konzentrieren und keine Haushaltsgeräte, Handtaschen und Ähnliches anzubieten.

Der Platz reicht auch für eine Präsentationsfläche, auf der sich heimische Betriebe vorstellen können, fügte Pichelmann an. Im Gebäude könnten Sitzplätze zum Kaffeetrinken angeboten werden. Träger des Markts soll die Gemeinde sein. Dann wäre der organisatorische Aufwand am besten abgedeckt. Zudem ist die Gemeinde auch Eigentümerin der Fläche.

Dr. Udo Ornik (Grüne) regte an, ein Förderprogramm des Rhein-Main-Verkehrsverbunds zu prüfen. Da gebe es hohe Zuschüsse für eine Umgestaltung von Bahnhöfen. Dr. Anneliese Brunn (CDU) freute sich über den gemeinsamen Antrag der Fraktionen, damit der Gemeindevorstand nun zügig aktiv werden kann.

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