Vogelsbergkreis

Feuerwehr rettet mit 30 000 Grad

Am Samstagmorgen stand das Thema »Schwere Bergung« auf dem Ausbildungsplan der Kernstadtfeuerwehr Alsfelds. Denn immer wieder fordern die besonderen Einsatzlagen die Feuerwehr. So liegt es in der Natur der Sache, dass man gerne das übt, bei dem man noch Ausbildungsbedarf sieht. Weil gerade aufwendige Szenarien oft sehr zeitintensiv sind, entschloss man sich einmal im Monat Samstagsmorgens zu üben. So war die Feuerwehr am Samstag auf dem Gelände der Firma Gorsler zu Gast. Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Übungen der Feuerwehr ermöglicht. Sascha Knaust und Marco Falck hatten zwei nicht ganz alltägliche Übungen für die Feuerwehrfrauen und -männer vorbereitet.
20. September 2020, 21:33 Uhr
Redaktion
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Die Feuerwehrleute setzen zur Bergung schweres Gerät ein. FOTO: PM

Am Samstagmorgen stand das Thema »Schwere Bergung« auf dem Ausbildungsplan der Kernstadtfeuerwehr Alsfelds. Denn immer wieder fordern die besonderen Einsatzlagen die Feuerwehr. So liegt es in der Natur der Sache, dass man gerne das übt, bei dem man noch Ausbildungsbedarf sieht. Weil gerade aufwendige Szenarien oft sehr zeitintensiv sind, entschloss man sich einmal im Monat Samstagsmorgens zu üben. So war die Feuerwehr am Samstag auf dem Gelände der Firma Gorsler zu Gast. Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Übungen der Feuerwehr ermöglicht. Sascha Knaust und Marco Falck hatten zwei nicht ganz alltägliche Übungen für die Feuerwehrfrauen und -männer vorbereitet.

Im ersten Szenario steckte ein Auto unter einem alten Container fest, welches gleichzeitig durch eine Schutzplanke »gepfählt« wurde. Nachdem jeder seine Ideen zur Rettung einbringen konnte, ging es an die Arbeit. Als erste Maßnahme wurde der Container gesichert und die Schutzplanke mit dem rund 30 000 Grad heißem Plasmaschneidgerät getrennt. Nachdem der Container angehoben wurde, konnte der Pkw herausgezogen werden. Danach ging es an die Rettung der noch eingeklemmten Puppe mit hydraulischen Rettungsgerät.

In der zweiten Übung war eine Person unter einem Container eingeklemmt. Das vorgegebene Mittel der Wahl waren die sogenannten Luftheber. Mit diesen übergroßen aufblasbaren Ballonen können Gewichte bis rund sechs Tonnen auf über einen halben Meter angehoben werden.

Nach einem Imbiss zogen alle Teilnehmer ein positives Feedback des Samstagsmorgens. Anderthalb Stunden später war man bereits wieder zurück im Einsatzgeschehen.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,703292

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