04. Mai 2020, 21:57 Uhr

Schutzhelm auf?

04. Mai 2020, 21:57 Uhr
Auch wenn man »nur« Fahrrad fährt: Man sollte unter anderem einen stabilen Helm zu seinem eigenen Schutz tragen. FOTO: DPA

Fußgänger, Radfahrer und Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen sind erhöhten Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt. Um die sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren, nimmt das Polizeipräsidium Osthessen jetzt Schwerpunktkontrollen vor.

Unter anderem soll den Verkehrsteilnehmern vermittelt werden, dass Fußgänger und Fahrradfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern deutlich weniger geschützt sind. Es wird hervorgehoben, dass Fußgänger und Radfahrer annähernd die Hälfte der Unfälle selbst verursachen oder einen Beitrag zur Unfallentstehung leisten. Wesentliche Faktoren sind neben der mangelnden Regelbefolgung Verzicht auf reflektierende Kleidung und persönliche Schutzausstattung. Auch für Fahrer von Pedelecs hat die Polizei Hinweise. Die Zahl dieses Verkehrsmittels im öffentlichen Verkehrsraum steigt seit Jahren an. Aufgrund des Hilfsantriebs wird ein schnelleres Fahren möglich, die Unfallgefahr steigt.

Deshalb rät die Polizei: Bitte üben Sie mit dem Pedelec vorher auf verkehrsarmen Straßen und Plätzen. Dies gilt vor allem für das Anfahren, Fahren von Kurven und Bremsen. Fahren Sie besonders vorausschauend und rücksichtsvoll. Beobachten Sie andere Verkehrsteilnehmer und fahren Sie rechtzeitig langsamer. Tragen Sie immer einen geeigneten Helm. Seit 2019 ist der Betrieb von Elektrokleinstfahrzeugen (Elektrorollern, E-Scootern) im öffentlichen Verkehrsraum erlaubt. Auch hier gilt: Tragen Sie immer einen geeigneten Helm, trainieren Sie die Funktionsweise des Fahrzeugs sowie Brems- und Ausweichmanöver vorab auf wenig frequentierten Verkehrsflächen. Die Polizei rät dringend davon ab, ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol zu benutzen.

Polizei überprüft auch Autofahrer

Neben der präventiven Arbeit werden die Polizeibeamten bei den Kontrollen ein Augenmerk auf Ordnungswidrigkeiten wie Rotlichtverstöße, Ablenkung durch die Nutzung von Smartphones (MP3-Player, Kopfhörer), falsche Fahrbahnbenutzung durch Fahrradfahrer und Elektrokleinstfahrzeugen oder Parkverstöße auf Fuß- und Radwege legen.

Außerdem überprüfen die Polizeibeamten die ordnungsgemäße Nutzung von Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsgurten.

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