31. März 2020, 21:37 Uhr

Fragen nach Ansteckungsgefahr und Mundschutz

31. März 2020, 21:37 Uhr
Michael Merschord ist einer derjenigen, der die Anrufe am Hilfetelefon entgegennimmt. FOTO: PM

Sehr gut angenommen wird das erst vor wenigen Tagen eingerichtete Hilfetelefon für ältere alleinstehende Bürger im Kreis. Michael Merschrod, Mitarbeiter der Fachstelle »Prävention im Alter«, beantwortet gemeinsam mit seinen beiden Kolleginnen die Anfragen der Menschen.

»Viele der älteren Bürger, die über das Hilfetelefon Kontakt mit uns aufnehmen, sind aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie verunsichert. Sie sind froh, am Hilfetelefon einen Ansprechpartner zu haben, an den sie sich mit ihren Ängsten und Nöten wenden können. Sie fragen nach den Hygienemaßnahmen, nach den verschiedenen Arten von Mundschutz und danach, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können«, erklärt Merschrod.

»Wenn wir nicht bereits selbst Auskunft geben können, leiten wir die Anrufer an die jeweilige Fachstelle weiter.« Die Anrufer sind meist 60 Jahre und älter - zählen also zur Corona-Risikogruppe. Diese Risikogruppe sollte nach Möglichkeit so wenig wie möglich das Haus verlassen.

Fragen nach Hilfen für den Einkauf stehen dennoch nicht zu sehr im Fokus der Anrufenden. »Ich denke, das liegt daran, dass sich in dieser Krise viele Menschen in den Dörfern und Gemeinden selbst organisieren und Einkaufshilfen anbieten.«

In der Tat gibt es in fast allen Städten und Gemeinden des Vogelsbergkreises ehrenamtliche Einkaufshilfen, die für zur Risikogruppe gehörende Menschen einkaufen oder Medikamente besorgen. »Sollten Bürger noch nicht von einer Einkaufshilfe profitieren, können sie sich gern melden, damit wir eine Lösung finden. Denn ältere Menschen sollten wirklich am besten nicht unter Leute und selbst einkaufen gehen«, rät Merschrod abschließend.

Die Mitarbeiter der Fachstelle »Prävention im Alter« sind montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter folgenden Telefonnummern zu erreichen: Frau Blank: 0 66 41/ 9 77-17 81, Frau Vorwerk: 0 66 41/ 9 77-17 82 und Herr Merschrod: 0 66 41/ 9 77-1 78.

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