27. März 2020, 21:56 Uhr

Jetzt hat auch Ulrichstein öffentliches WLAN

27. März 2020, 21:56 Uhr
WLAN-Hotspot am Wohnmobilstellplatz oberhalb des Badebiotops und des Seniorenheimes Am Schlossberg. FOTO: AU

Ab sofort können Einwohner und die Gäste in Hessens höchstgelegenen Stadt in Teilen des Stadtgebietes gratis im Internet surfen. Das EU-Förderprogramm »Wifi4EU« hat die Einrichtung von mehreren WLAN-Hotspots möglich gemacht.

Insgesamt wurden durch die zwölf installierten Hotspots elf Standorte mit freiem Internet ausgestattet. Diese sind in der Kernstadt die Stadthalle, das Feuerwehrgerätehaus, der Bürger- beziehungsweise Spiegelsaal, die Seminarräume des Innovationszentrums, das Rathaus und der Rathausvorplatz, das Museum im Vorwerk, der Wohnmobilstellplatz und das Badebiotop. Zusätzlich wurden die Dorfgemeinschaftshäuser in Helpershain und Rebgeshain mit dem freien, öffentlichen WLAN ausgestattet.

Finanziert wurde die Einrichtung und Inbetriebnahme der WLAN-Hotspots durch das Förderprogramm »Wifi4EU«. Das Programm verfolgt das Ziel, an Orten wie Rathäusern, Bibliotheken und anderen Veranstaltungsorten ein kostenloses Netz anzubieten. Ulrichstein setzte sich im sogenannten »Windhund-Verfahren« durch und erhielt 2018 als eine von 224 deutschen Kommunen den Förderzuschlag.

Sechs Dörfer müssen warten

Im Vogelsberg hatte neben Ulrichstein auch noch Schlitz das Glück, zu den ersten Kommunen zu gehören, die die Förderung erhalten. Ulrichstein hatte den Auftrag zur Umsetzung an die Firma Ipster aus Steinau an der Straße vergeben, die die Installation und die Inbetriebnahme vor Kurzem fertigstellte.

Mit diesem kostenfreien Angebot des Internetsurfens erfahren die genannten Standorte eine erhebliche Aufwertung, so Bürgermeister Edwin Schneider. »Gerade der Wohnmobilstellplatz, das Badebiotop, das Museum und die Seminarräume werden hiervon besonders profitieren«.

Die Installation der Netze war aus technischer und förderfähiger Sicht nur an Standorten möglich, an denen mindestens 30 Mbit zur Verfügung stehen. Diese Voraussetzungen waren in den Dorfgemeinschaftshäusern Ober-Seibertenrod, Unter-Seibertenrod, Bobenhausen, Wohnfeld, Kölzenhain und Feldkrücken nicht gegeben. Sollte in diesen Orten das schnelle Internet Einzug gehalten haben, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, über andere Förderprogramme auch dort öffentliche WLAN-Netze einzurichten.

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