Vogelsbergkreis

Rettungswagen steckt während Einsatz in Graben fest

Die Feuerwehr in Mücke hatte zwei ungewöhnliche Einsätze. In einem Fall steckte ein Rettungswagen in einem Graben fest.
06. Januar 2020, 06:55 Uhr
Philipp Weitzel
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Der havarierte Rettungswagen wird von den Feuerwehrleuten aus einem Entwässerungsgraben geborgen. FOTO: PWR

Zwei Einsätze binnen 24 Stunden: Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Mücke rückte am Donnerstag und Freitag zu gleich zwei Hilfeleistungen aus. Wie ein Feuerwehrsprecher berichtete, handelte es sich dabei um eher ungewöhnliche Notrufe.

Schon am Donnerstagnachmittag wurde in Ruppertenrod von Spaziergängen ein Ölaustritt an Altglascontainern gemeldet. »Die kuriose Meldung bestätigte sich«, so der Feuerwehrsprecher. Offensichtlich wurden die Container von einem Umweltsünder als illegale Entsorgungsstelle genutzt. Rund 20 Feuerwehrleute waren in der Folge im Einsatz, um das Öl mit Bindemittel aufzunehmen. Eine Streife der Polizeistation Alsfeld sicherte parallel einige Spuren an der Örtlichkeit und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Am Freitagabend rief die Besatzung eines Rettungswagens die Freiwillige Feuerwehr bei Nieder-Ohmen zur Hilfe. Ihr Fahrzeug steckte nach einem Notfalleinsatz manövrierunfähig im Entwässerungsgraben eines Ackers fest. Der havarierte Rettungswagen wurde von den Feuerwehrleuten samt Patientin an Bord geborgen. Wie ein Feuerwehrsprecher schilderte, mussten dazu pneumatische Hebekissen und eine Seilwinde eingesetzt werden.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,656751

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