Vogelsbergkreis

Probleme mit den Brunnenrohren

Der neue Trinkwasserbrunnen für Ulrichstein macht weiter Probleme. Wie Bürgermeister Edwin Schneider in der jüngsten Ausschusssitzung des Stadtparlaments mittelte, ist das geplante Ziehen der Hilfsverrohrung dieser Tage zweimal gescheitert. Nach dem ersten Versuch, die Rohre mit einer Zugkraft von zehn Tonnen nach oben zu befördern, war auch der zweite Anlauf mit einer stärkeren Hydraulik und 50 Tonnen Zugkraft nicht von Erfolg gekrönt.
11. Dezember 2019, 21:36 Uhr
Joachim Legatis

Der neue Trinkwasserbrunnen für Ulrichstein macht weiter Probleme. Wie Bürgermeister Edwin Schneider in der jüngsten Ausschusssitzung des Stadtparlaments mittelte, ist das geplante Ziehen der Hilfsverrohrung dieser Tage zweimal gescheitert. Nach dem ersten Versuch, die Rohre mit einer Zugkraft von zehn Tonnen nach oben zu befördern, war auch der zweite Anlauf mit einer stärkeren Hydraulik und 50 Tonnen Zugkraft nicht von Erfolg gekrönt.

Der Bohrmeister habe zugesichert, man werde es nun mit stärkerer Technik versuchen. Die Hilfsverrohrung soll teilweise eingeholt werden, weil man so Miete spart. Der Brunnen hat zuletzt konstant 3,5 Liter Wasser pro Sekunde geliefert, wie Schneider sagt. Wenn die Hilfsrohre draußen sind, soll die Pumpe wieder herabgelassen werden, um das Wasser in den Hochbehälter zu leiten. Die Genehmigung zur Wasserentnahme liege vor. Zur Erinnerung: Die Stadt Ulrichstein hat auf dem Gelände des Hochbehälters eine Brunnenbohrung niederbringen lassen, um die Wasserversorgung der Kernstadt zu sichern. Bislang bekommt man das lebensspendende Nass zum Großteil aus flachen Schürfquellen, die immer wieder verkeimen.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,652470

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