07. Dezember 2019, 13:50 Uhr

Banken

Geldautomat in Nieder-Ohmen bleibt nach Aufbruch geschlossen

Ende Oktober hatten Unbekannte den Geldautomaten der Volksbank Mittelhessen »Im Eck« aufgebrochen und das Geld daraus gestohlen. Zudem entstand erheblicher Sachschaden.
07. Dezember 2019, 13:50 Uhr
Geldautomat und Kontoausdrucksdrucker der Volksbank Mittelhessen sind in Nieder-Ohmen nach einem Einbruch nicht wieder geöffnet worden. FOTO: KS

Seitdem sind der Automat und der Kontoauszugsdrucker nicht mehr zugänglich. Kunden wurden mit einem Schild an der Tür informiert, dass die SB-Filiale im Gebäude eines Spielwarenvertriebs geschlossen bleibt. Es wird auf die nächstgelegene Filiale sowie den Geldautomaten in Merlau im Flensunger Weg 42 verwiesen.

Weil es in der Vergangenheit schon öfter Versuche gegeben hat, den Geldautomaten zu knacken, war der Standort der SB-Filiale in dem angemieteten Gebäudebereich für die Volksbank nicht mehr länger tragbar. »Wir sind derzeit auf der Suche nach einem alternativen Standort. Eine definitive Entscheidung hierzu steht allerdings noch aus,« sagte der Pressesprecher der Volksbank Mittelhssen, Dennis Vollmer, auf Anfrage. Vollmer verwies neben dem Geldautomaten in Merlau noch auf den in Ruppertenrod und im Industriegebiet Gottesrain in Atzenhain. Dass seit Wochen aber im größten Mücker Ortsteil kein Geldautomat zur Verfügung steht, ist gerade für ältere und nicht so mobile Menschen ein Problem, darauf hat dieser Tage ein Leser verwiesen.

Nicht jeder hat ein Auto

Nicht jeder hat ein Auto zur Verfügung oder sei aufgrund seiner Gesundheit in der Lage, Radfahrten oder längere Fußmärsche bis zum Geldautomaten auf sich zu nehmen. Zudem sei auch nicht jeder willens, sich beim Einkauf im Supermarkt Bargeld auszahlen zu lassen, auch wenn viele Märkte dies inzwischen anbieten.

Ein Geldautomat, wo man sich mit Bargeld versorgen kann, gehört zur Grundversorgung, so die Meinung nicht nur von Älteren. Zudem zeigte sich ein Leser enttäuscht, dass das Geldinstitut nur über den Ausgang an der Tür der ehemaligen SB-Filiale informiert hat. Weil die E-Mail-Adressen meistens bekannt sind, hätte auf diesem Weg eine kurze Benachrichtigung stattfinden können. Dem Ortsbeirat ist das Problem bekannt und er hat gehandelt, wie Ortsvorsteher Jörg Matthias sagt. Man habe sich an die Volksbank mit der Bitte gewandt, einen alternativen Standort für den Geldautomaten zu suchen. Er ist überzeugt, dass bald eine Lösung präsentiert werden kann.

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