23. Oktober 2019, 21:53 Uhr

Waffeln, Kürbisse und Grußkarten

23. Oktober 2019, 21:53 Uhr
Leuchtend gelbe Kürbisse locken beim Kalten Markt.

Das bunte Treiben beim Kalten Markt in Homberg ist immer wieder ein Anziehungspunkt. Am Mittwoch tummelten sich viele Hundert Besucherinnen und Besucher auf der Feststraße zum Krämermarkt. An gut 200 Ständen gab es Waren aller Art, von traditioneller Krämerware bis zu regionalen Spezialitäten und ausgefallenem Kunsthandwerk. Parkplätze waren im weiten Umkreis Mangelware, das zeigte, wie beliebt der Krämermarkt nach wie vor ist. Besucher kamen aus dem weiteren Umfeld zu einem Erlebnisbummel vorbei.

Besucher finden Haushaltswaren, Kaschmirschals für die kalte Jahreszeit, Schmuck, Gewürze, Handpuppen oder Holzspielzeug. Ein Händler hatte Messer, Pinzetten und Skalpelle im Angebot, war aber mit der Resonanz des Publikums nicht so recht zufrieden. Gut nachgefragt war ein Ratespiel der Buchhandlung, das vor dem Geschäft aufgebaut war. Kräuterbonbons und leuchtend gelbe Kürbisse passten gut in die etwas verhangene Stimmung des Nachmittags. Grußkarten, Imkerhonig und Spielzeugpuppen stießen auf Interesse. An einem Stand pries eine Verkäuferin ein innovatives Dampfgerät an, das Bügeleisen ersetzt. Schräg gegenüber führte ein junger Mann eine handtellergroße Reibe vor, mit der man in der Küche ebenso gut Haselnüsse wie Knoblauchzehen zubereiten kann.

Natürlich kamen Speisen und Getränke auf dem Markt nicht zu kurz. Zwischen Grillhähnchen, leckeren Nudelpfannen und mehr findet jeder etwas für seinen Geschmack. Unter den deftigen Angeboten waren auch Würstchen und Langos für den gröbsten Hunger. Zum Nachtisch gab es dann einen Crêpe oder eine Waffel mit süßem Topping. Am Stand für Schoko-Früchte in allen Variationen gab man sich positiv über die Resonanz, die Nachfrage sei recht ordentlich, hieß es. »Das ist auch gut so, schließlich bieten wir frische Früchte an«, die müssten zügig verkauft werden.

Einige Stände weiter kamen viele Besucherinnen und Besucher bei einem Glas Wein zusammen, um Neuigkeiten auszutauschen. Traditionell umlagert war der Bierpilz an der Ecke Frankfurter Straße und Bahnhofstraße. Dort war ein Treffpunkt der jüngeren Generation. Gut frequentiert war ein Stand mit diversen Schnäpsen und Likören. Dort konnten Besucher auch ausgefallene Senf-Dips kosten.

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