18. Oktober 2019, 21:47 Uhr

Großes Staunen in hohen Norden

18. Oktober 2019, 21:47 Uhr
Ohmtalschüler in Åfjord. (Foto: pm)

Der Norwegenaustausch der Ohmtalschule fand kürzlich eine Fortsetzung mit einem Besuch der Norweger in Deutschland. Nachdem die Gäste drei Wochen mit ihren deutschen Austauschfamilien verbracht hatten, folgte eine Woche Pause, in der sich die Vorfreude der Austauschschüler auf das Wiedersehen steigerte. Die Aufregung war dieses Mal besonders groß, da drei der sechs Deutschen noch nie geflogen waren… Doch nach einem ruhigen Flug kamen die Ohmtalschüler wohlbehalten am Flughafen in Trondheim an, wo sie von ihren Gastfamilien und von ihren Austauschpartnern begrüßt wurden.

Auch in diesem Jahr war es den Schülern möglich, sowohl die Schule in Åfjord als auch in Stokksund zu besuchen. Dies war in Stokksund eine wertvolle Erfahrung, weil dort nur 69 Schüler zur Schule gehen, sodass sich die Lernweise durch den gemeinsamen Unterricht verschiedener Klassenstufen sehr vom Gewohnten der Deutschen unterschied.

Auch in der Schule Åset in Åfjord erkannten die Schüler viele Unterschiede im Schulalltag und -system und standen das ein oder andere Mal verblüfft da. Sie nahmen am Unterricht teil, hatten aber auch Zeit, die Arbeitsaufträge ihrer Lehrer aus Deutschland zu bearbeiten. Ein Crashkurs in Norwegisch stand auf dem Plan und brachte ihnen die Sprache ihrer Austauschpartner näher. Für sportliche Aktivitäten war nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit gesorgt, da Fußball und Handball dort eine große Rolle im Leben der Schüler einnehmen.

Es ging beim Austausch hauptsächlich darum, den Alltag der Austauschpartner und ihre Kultur kennenzulernen, doch die Norweger sorgten auch dafür, dass die Homberger die Gegend kennenlernten. Neben Ausflügen nach Trondheim stand das Entdecken der Natur durch Wandern im Fokus. Die traumhafte Landschaft des hohen Nordens wurde von den deutschen Austauschülern förmlich »aufgesogen« und es konnten gar nicht genug Bilder gemacht werden. Ein Highlight war auch, dass die Schüler eine Hurtigrute nicht nur aus der Nähe sehen, sondern auch sehr deutlich hören konnten.

Nicht nur die Englischkenntnisse der Schüler verbesserten sich, es wurden enge Freundschaften geknüpft. Die Austauschpartner verstanden sich gut, weshalb der Abschied nach dem dreiwöchigen Gegenbesuch der Deutschen schwer fiel. Am Flughafen versicherten sich einige, teilweise mit Tränen in den Augen, dass sie sich im nächsten Sommer in Norwegen und Deutschland besuchen. Dieser Austausch war für alle eine unvergessliche Zeit. Für den Austausch waren auf deutscher Seite die Lehrkräfte Carolin Hartmann und Jan Brosig verantwortlich und auf norwegischer Seite Arnhild Saltbones. Die Austauschschüler von der Ohmtalschule waren Caroline Röhrich, Alina Köhler, Fabian Hahn, Lennart Schlosser (alle aus der 9G), Lars Zinnkann und Jakob Städler (beide aus der 10R).

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